Tier und Mensch

Heute vor einer Woche haben uns nicht nur die unerwarteten Anschl√§ge in Colombo ersch√ľttert.

Mich hat auch die Aussage des Bischofs von Colombo betroffen gemacht, dass die Attentäter keine Menschen, sondern Tiere seien.

Das ist eine Beleidigung unseres Sch√∂pfers, der uns in der Tierwelt die wunderbarsten Eigenschaften vor Augen f√ľhrt, von denen wir etwas lernen k√∂nnen.

Tiere t√∂ten nur, um zu √ľberleben oder ihr Revier zu verteidigen und k√§men nie auf die Idee einer solchen Bluttat.

Was Menschen dazu bringt, andere gl√§ubige oder unschuldige Menschen zu ermorden, hat nichts mit den Tieren in der Natur zu tun, sondern mit den gefallenen Wesen, die den Menschen so verf√ľhren k√∂nnen, dass er tats√§chlich glaubt, damit Gott noch einen Gefallen zu erweisen.

Gerade ein Bischof sollte sich mit den geistigen Wesen so gut auskennen, dass er sie unterscheiden kann und weiß, zu was sie fähig sind und wie wir sie in ihre Schranken weisen.

Vom Fischreiher lerne ich u.a. geduldiges Ausharren ohne „murren und knurren“.

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Mensch und Tier

Heute hat mir bei einem Hausbesuch eine Patientin erz√§hlt, wie sie und ihr Mann vor 34 Jahren zu einem Kakadu gekommen sind. Sie waren vor Weihnachten im Gartencenter Dehner und standen mit einigem Abstand vor einem jungen Kakadu. Der sprang pl√∂tzlich mit einem Satz auf die Schulter des Mannes. Fliegen konnte er nicht, weil seine Fl√ľgel gestutzt waren. Das Personal war sehr √ľberrascht, weil er das vorher nie gemacht hatte.

Den beiden ging das Erlebnis so nach, dass sie nach Weihnachten noch mal zu dem Kakadu gegangen sind. Und siehe da, der Kakadu sprang wieder auf die Schulter des Mannes, was er sonst bei keinem anderen Menschen tat. Das war f√ľr den Mann das Zeichen, dass er ihn zu sich nehmen sollte. Und seitdem hatten sie nicht nur einen Kanarienvogel, sondern auch noch einen Kakadu.

Der Mann ist längst gestorben, dem Kakadu bin ich aber begegnet und der wird wahrscheinlich in 40 Jahren auch noch leben, denn er ist kerngesund.

Er ist ein hochintelligentes Tier und wusste offenbar ganz genau, zu wem er wollte.

Tiere geistig in uns aufzunehmen bereichert uns um all ihre Talente und Qualitäten. Von daher lohnt es sich, sie mit ihren besonderen Eigenschaften zu bewundern und als guten Freund zu entdecken.

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