Worte

Das Jahr beginnen alle gerne mit guten Vorsätzen.

Die Halbwertzeit dieser Vorsätze ist aber oft nicht sehr lang.

Was also tun, damit es keine „leeren“ Worte bleiben, sondern die Zeit √ľberdauern, wie die von Moses in Stein gemei√üelten Gebote?

Wenn der Himmlische Vater durch sein Wort (Joh.1) die Schöpfung schaffen konnte, wissen wir, wie mächtig Worte sein können.

Und kein Geschöpf auf Erden ist ihm ähnlicher als wir, denen er auch das Wort in den Mund gelegt hat.

Es ist nur eine Frage der Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Sprache, dass sie ihre schöpferische Wirkung entfalten kann.

Wir könnten ja in diesem Jahr einmal ausprobieren, was wir mit dem Vorsatz erreichen:

„Ein gutes Wort zur rechten Zeit

verhindert jede Menge Leid.“

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Sprachlos

Der Attent√§ter von Stra√üburg ist verstummt, die Waffen haben gesprochen und der IS den Anschlag f√ľr sich reklamiert.

Heute wurde bekannt, dass 2017 in Amerika 40000 Menschen durch privaten Schusswaffengebrauch ums Leben kamen, Suizide mit eingerechnet.

Das sind 110 Menschenleben jeden Tag allein in diesem Land, das als wohlhabend und fortschrittlich gilt.

Waffen versprechen Sicherheit, aber sie verbreiten das Sterben.

Die sch√§rfste Waffe ist unsere Zunge und wir sollten mehr √ľben, damit sinnvoll umzugehen.

Sie ist ein zweischneidiges Schwert und kann klären und Gewalt verhindern, aber auch verletzen.

Nur ganz wenige Schulen lehren die Kunst der Rhetorik, was schade ist, denn es könnte zu einer friedlicheren Welt vieles beitragen.

Der Messerstecher, der gestern Abend hier in N√ľrnberg drei Frauen verletzt hat, ist ganz sicher nicht in eine solche Schule gegangen.

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