Das „Ja“-Wort

Lange wurde es vorbereitet, dass sich Harry und Meghan das „Ja“-Wort geben sollten und gestern war es endlich soweit.

Bei strahlendem Wetter erlebte Windsor eine außerordentliche Trauzeremonie mit wunderbarer Musik, emotionaler Predigt, herrlichem Blumenschmuck und fantastischen Hutkreationen.

Nur eines hat gefehlt, um das sich alles drehen sollte, weswegen man zusammenkam und keine Mühen und Kosten gescheut hat: das „Ja“-Wort.

„I will“ haben sie gesagt, aber das „Yes“ kam nicht über ihre Lippen.

Dabei enthält dieses Wort eine solch wunderbare Magie, dass es nicht umsonst der Schlüssel zum gemeinsamen Leben ist und zum Leben überhaupt.

Viktor E. Frankl’s Buch „Trotzdem „Ja“ zum Leben sagen“ ist schon ein geflügeltes Wort geworden.

Das „Yes“ erinnert uns an „Jes us“, der das „Ja“ des himmlischen Vaters zu seinen Geschöpfen auf die Erde gebracht hat.

Wo die Sprache Jubel, jauchzen, juhu sagen möchte, verwendet sie das „J“.

Zusammen mit dem „A“ ist das „Ja“ wie ein aus der Erde aufsteigender Geysir, der unser Leben mit frischen Wasser erfüllt.

Pfingsten ist eine gute Gelegenheit, sich der Weisheit der Sprache und ihrer Wirkung bewusst zu werden.

Das trägt zum Verstehen bei und wenn wir uns verstehen, kehrt Frieden ein.

Damit hat der Heilige Geist erreicht, was er in uns anregen wollte.

Und Jesus kann auf sein Leben zurückschauen und sagen: Es hat sich gelohnt! Mein Impuls ist angekommen.

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