Heimatlos

In Bayern legt man sehr viel Wert auf die „Heimat“ und weil unser derzeitiger Innenminister ein Bayer ist, hat er gleich ein „Heimatministerium“ gegründet.

Er sollte also Verständnis für jene haben, die ihre Heimat verloren haben.

Danach sieht es im Moment aber nicht aus.

Im Gegenteil, in Brüssel ringt man heute auf dem europäischen Migrationsgipfel darum, wie wir unsere Grenzen noch besser dicht machen können, um uns die Flüchtlingsströme vom Hals zu halten.

Jeder weiß, dass es die Rüstungsindustrie und die gnadenlosen Handelspraktiken der Weltkonzerne sind, die die Infrastruktur und die Lebensgrundlage in diesen Ländern zugrunde gerichtet haben und die Menschen jetzt in die Flucht treiben.

Aber gesprochen wird wenig darüber und erst recht nicht gehandelt.

Das ist extrem kurzsichtig und unfair den vielen namenlosen Menschen gegenüber, die alles riskieren, um zu uns zu kommen.

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