Die Lehre der Leere

Es ist schon ein eindr├╝ckliches Bild, den Papst fast alleine im Petersdom die Osternacht feiern zu sehen.

Auch alle anderen Kirchen blieben leer bis auf die Priester, die zelebrierten und ein paar Musikern.

Das ist eine gro├če Chance, denn was leer ist, kann neu gef├╝llt werden.

Wem die F├╝lle genommen wird, der muss sich fragen: Warum?

Wir wussten, dass unser Erden-Fass randvoll war mit Belastungen aller Art.

Ist es nun ├╝bergelaufen und hat sich geleert, damit wir den Inhalt unseres Tuns neu bedenken und in anderen Dingen Erf├╝llung finden?

Als die J├╝nger am Ostermorgen das Grab Christi leer vorfanden, waren sie geschockt.

Die Gestalt, die sie kannten, war verschwunden.

Aber sie haben sie nach und nach wiederentdeckt in einer ganz neuen Form.

Er war nicht weg, im Gegenteil, sogar zum Greifen nah und doch nicht mehr derselbe wie vorher.

Die Lehre der Leere hei├čt, nicht wieder auf die alten Formen zur├╝ckzugreifen und das Fass erneut zum ├ťberlaufen zu bringen, sondern nach neuen, lebendigen Formen des sozialen und religi├Âsen Lebens, der Wirtschaft und Wissenschaft zu suchen.

Das w├Ąre ein echter Fortschritt und kein R├╝ckschritt in alte Gewohnheiten.

Wenn wir das begreifen, hat sich die Zeit der leeren Kirchen, Theater, Gesch├Ąfte, Stra├čen und Schulen gelohnt und einem Neuanfang den Weg bereitet.

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Prima Klima!

Was ist das f├╝r ein denkw├╝rdiger Tag heute, an dem weltweit so viele Menschen wie noch nie f├╝r eine gemeinsame Sorge auf die Stra├čen gegangen sind.

Das ist die Gelegenheit, die Forderung nach Schutzma├čnahmen f├╝r das Klima einmal auszudehnen auf das Klima in den Familien, in den Betrieben und in den sozialen Netzwerken.

Da t├Ąte manchmal auch ein Klimawandel gut, sodass sich die Atmosph├Ąre unter den Menschen verbessert und sich alle wohl und gesch├Ątzt f├╝hlen.

An diesem Klimawandel kann jeder sofort etwas ├Ąndern und wenn wir das weltweit tun, braucht es wahrscheinlich viel weniger Gesetze und Verordnungen, die uns einen zur├╝ckhaltenden Lebensstil aufzwingen.

Wir werden freiwillig nach Wegen suchen, wie wir auch auf die Erde mehr R├╝cksicht nehmen k├Ânnen.

Denn das haben wir dann ja gelernt im herzlichen Umgang miteinander und brauchen es nur noch auf alle Naturreiche ├╝bertragen.

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Aschermittwoch

Im Fasching k├Ânnen wir uns die Welt sch├Ân reden und auf den Veranstaltungen und Umz├╝gen mit dem Finger munter auf die anderen deuten und sie aufs Korn nehmen.

Am Aschermittwoch f├Ąllt die Asche unseres inneren Vulkans nur noch auf unser eigenes Haupt und wenn sich das innere Feuer beruhigt hat, beginnt der besinnliche Weg durch die Passionszeit.

Es braucht diese Zeit dringender denn je, nicht nur zu bedenken, was man dem Herrn vor 2000 Jahren durch seine Passion angetan hat, sondern auch, was wir dem Wesen Erde als Menschheit zumuten und was sie als Kreuz zu tragen hat.

Wenn schon die Jugend nicht mehr in die Schule gehen mag und lieber auf den Stra├čen f├╝r das Aufwachen der Erwachsenen demonstriert, sollte das ein lauter Weckruf f├╝r uns sein.

Suchen wir die Schr├Ąubchen, an denen jeder einzelne drehen kann, um der Erde und ihren Gesch├Âpfen Erleichterung zu verschaffen, damit sie nicht zum Aschenhaufen verkommt!

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Erde und Mond

Heute haben Millionen von Menschen auf der halben Welt unseren Nachbarplaneten bewundert, wie er sich blutrot verf├Ąrbte, als die Erde ihm das Licht der Sonne nahm.

Diese Bewunderung k├Ânnten wir uns ├╝ber diese Nacht hinaus erhalten.

Erde und Mond sind ein Liebespaar, das ohne einander nicht gut existieren kann und sich doch nie ganz nah kommen darf, sonst w├╝rden sie ihr Kr├Ąftegleichgewicht verlieren.

Beide freuen sich, wenn wir ihre Beziehung besingen, denn sie sind Lebewesen wie wir auch und m├Âchten viel mehr wertgesch├Ątzt werden.

Lied Erde und Mond

 

 

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