Johannes der Täufer

Heute denken wir an Johannes den Täufer, genau ein halbes Jahr vor dem nächsten Weihnachtsfest.

Johannes ist ein Wegbereiter, nicht nur f√ľr den Christus, sondern f√ľr die gesamte Menschheit.

Er ist uns im Geistigen ein gutes St√ľck voraus, was nicht schlecht ist, weil es dann eine Spur gibt, der wir folgen k√∂nnen.

Wie es f√ľr manche Menschen w√§hrend und nach der Coronakrise nun weitergeht, ist v√∂llig offen.

F√ľr wen alles den Bach hinunter geflossen ist durch den Lockdown, der wird es nicht leicht haben, wieder ein „Ja“ zum Leben zu finden.

Soll er abtauchen oder wieder auftauchen aus dem Schlamassel?

F√ľr den Christus war die Taufe der Wendepunkt seines Lebens, an dem er seinen Auftrag √∂ffentlich gemacht hat.

Mit Hilfe von Johannes haben wir auf jeden Fall größere Chancen, falls wir mit unserer Existenz baden gegangen sind, wieder in einen Neuanfang hineinzufinden.

Bitten wir um seine Ideen, seine Impulse, sein Voranschreiten, dann haben wir einen starken Partner an unserer Seite.

 

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Ausstrahlung

„Corona“ d√ľrfte das Wort des Jahres werden. Aber was bedeutet es?

Das Corona-Virus hat seinen Namen von der Korona der Sonne bekommen, weil es mit seinen strahlenförmigen Spitzen die Wissenschaftler daran erinnert hat.

Corona weist also auf den Umraum hin, auf den Strahlenkranz, mit dem auch der Christus oft dargestellt wird.

Als Heiligenschein wird eine besondere Ausstrahlung um das Haupt herum wahrgenommen.

Bei K√∂nigen ist es die Krone, die sich auch von dem Wort Corona = Kranz ableitet, weil der K√∂nig f√ľr seinen Umkreis, das Volk, da sein soll und es hoffentlich weisheitsvoll regiert.

Warum ist unsere Ausstrahlung so wichtig?

Weil sie unsere Umgebung mit Licht erf√ľllt, wie die unendlich hei√üe und energiegeladene Korona der Sonne.

Das Licht der Sonne, was unsere Welt erhellt, wird von ihrer Korona ausgestrahlt, nicht von dem dichteren und k√ľhleren Sonnenball.

Wollen uns die Corona-Viren herausfordern, uns mehr auf das Wesentliche, das Lichtvolle, das Unvergängliche zu besinnen, das uns der Auferstandene an Ostern anschaulich vorlebt?

Ruft es die Menschen dazu auf, als „Krone der Sch√∂pfung“ sich ihrer Verantwortung bewusster zu werden und auch entsprechend r√ľcksichtsvoll zu handeln?

Wir sollten uns vor dieser Herausforderung nicht f√ľrchten, sondern mehr daran arbeiten, dass wir die Weichen neu stellen, um strahlende Pers√∂nlichkeiten zu werden, die von der Erde geliebt werden.

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Atemnot

Erinnern wir uns noch, dass im letzten Jahr die Wälder brannten und damit die Lunge der Erde?

Jetzt frisst sich das Feuer in die Lungen der Menschen und zum Schutz davor tragen viele Atemmasken.

Sie verbergen aber nicht unser wahres Gesicht, dass der Erde unzumutbare Belastungen aufgeb√ľrdet hat.

Diese Zeit des Innehaltens ist sehr kostbar, sie kostet immerhin viele Milliarden.

Die sollten wir nicht verplempern, sondern dazu nutzen, um weitreichende Konsequenzen aus dieser Atemnot zu ziehen.

Die Luft ist das einigende Band, das uns alle miteinander verbindet.

Luft heißt im Griechischen Pneuma und Pneuma heißt Geist.

Neben den Stimmen der Virologen d√ľrfen wir ab und zu gerne auch einmal auf den Geist h√∂ren, was der uns sagen will.

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Zeichnen gegen Langeweile

Die ungewohnten Ausgangsbeschränkungen lassen den Menschen allmählich die Decke auf den Kopf fallen.

In den Familien geht man sich auf die Nerven, die Aggressionen steigen und irgendwann ist auch das Smartphone oder der Bildschirm nicht mehr interessant.

Ein Bleistift kann da Leben retten, zumindest aufgestaute Wut gegen andere abbauen und f√ľr R√ľckbesinnung auf sich selbst sorgen.

Aber bitte nicht auf dem Bleistift herumkauen, sondern damit zeichnen, was uns lieb und teuer ist!

Oder vom Spaziergang einen kleinen Zweig mitbringen und die sich entfaltenden Blätter einmal ganz genau abzeichnen.

Das geht nur in diesen Tagen, denn bald wird alles gr√ľn sein und wir haben es vielleicht gar nicht gemerkt.

Zeichnen ist leichter, als man denkt und was es uns alles bringt, das erkläre ich in dem Video  Zeichnen gegen Langeweile

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Ende gut, alles gut?

Endlich kommen die ersten positiven Andeutungen des Gesundheitsministers, dass nach Ostern die strengen Ma√üregelungen der B√ľrger langsam aufgehoben werden k√∂nnten.

Dann bleibt gar nicht mehr so viel Zeit, um aus dieser Pandemieerfahrung Verhaltens√§nderungen f√ľr die Zukunft abzuleiten, die √ľber Schutzkleidungsbeschaffung hinausgehen.

Die Krise macht jedenfalls deutlich, auf wen wir alles angewiesen sind in unserer Gesellschaft und was geschlossene Grenzen bedeuten.

Ich bin gespannt, ob sich die AfD-Wähler als Erntehelfer in der Landwirtschaft melden, voller Freude, dass die Grenzen dicht sind.

Mit einem Video versuchen wir auf jeden Fall, der Nachdenklichkeit noch einen längeren Bogen zu spannen und wer es gerne sehen will, hier ist der Link.

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Corona sei Dank!

Corona sei Dank! Warum denn das?

Als langjähriger Heilpraktiker habe ich mir angewöhnt, bei jeder Erkrankungen zu fragen, warum sie auftritt und was sie dem Patienten sagen will.

Denn ich bin davon √ľberzeugt, dass sie nicht zuf√§llig erscheint, sondern eine Botschaft im Gep√§ck hat, die vielleicht den Lebensstil und die Lebensgewohnheiten hinterfragen m√∂chte.

Wobei mir bewusst ist, dass manche Krankheiten ihre Ursache auch in einer weit zur√ľckliegenden Zeit haben k√∂nnen, die √ľber dieses Leben hinausreicht.

Und das gilt es dann auch zu ber√ľcksichtigen.

Die Erkrankungen unserer Erde haben ihre Ursache auch nicht nur in einer Generation, sondern die Weichen daf√ľr wurden schon vor langer Zeit gestellt.

Trotzdem könnte die fridays for future-Bewegung jetzt jubeln, denn ihre Forderungen des vergangenen Jahres werden in diesem Jahr postwendend umgesetzt:

Weniger Fl√ľge und Reisen, weniger Warenverkehr, weniger Produktion, sodass sogar in China die Menschen wieder saubere Luft atmen d√ľrfen.

Vernunft und Einsicht hätten diese schnelle Umsetzung klimaschonender Maßnahmen wahrscheinlich nicht erreicht, aber Corona hat es geschafft!

Von daher sollten wir nicht von Panik reden, sondern der Erde ihre Verschnaufpause gönnen und den Patienten gleich dazu.

Noch nie durften sie ihre Erkältungssymptome so lange auskurieren.

Fr√ľher hie√ü es immer, Antibiotika einwerfen und nach drei Tagen bitte wieder in der Arbeit erscheinen, ansonsten drohte bisweilen der Jobverlust.

Beim Stichwort Antibiotika fällt auf, dass sie gerade Mangelware sind und viele andere Medikamente auch, die oft lebenslänglich verordnet werden.

Ich will nicht in Abrede stellen, dass Antibiotika Leben retten können und dass es segensreiche Notfallmedikamente gibt.

Aber manchmal wird vergessen, dass ein Medikament den K√∂rper bei seiner Heilung f√ľr ein paar Wochen unterst√ľtzen kann und nicht als abh√§ngig machendes Arzneimittel gedacht sein sollte.

Der Mangel an allopathischen Medikamenten wird irgendwann auch das Nachdenken √ľber Naturheilmittel neu ansto√üen, mit denen chronisch Kranken vielfach noch besser geholfen w√§re.

Ja, die Abhängigkeiten auf vielen Ebenen macht uns Corona wirklich bewusst.

So viele Dinge des t√§glichen Lebens kommen von irgendwo auf der Welt her und haben eine wahre Odyssee hinter sich, bis sie endlich bei uns als Lebensmittel, Kleidungsst√ľck oder elektronischer Unterhalter landen.

Dieser verheerende ökologische Fußabdruck, den sie dadurch auf der Erde hinterlassen, ließe sich stark reduzieren, wenn wir uns mehr auf unsere lokalen Ressourcen besinnen und uns unabhängiger machen von Schwellenländern, die wie Sklaven unsere Märkte möglichst billig bedienen.

Jeder weiß, dass die Arm-Reich-Schere immer weiter auseinander geht und wir das Menschenmaß verloren haben.

Corona schert sich genauso wenig um Ländergrenzen wie der globale Freihandel.

Da die Maxime der Weltwirtschaft aber der Profit und nicht die Br√ľderlichkeit ist, gibt es nur wenige Gewinner und viele Verlierer.

Das ist eine Ungerechtigkeit, die kein Mensch verdient und die auch der Erde enorm schadet.

Schon vor mehr als 200 Jahren wurde in Frankreich die Forderung geboren, Freiheit, Gleichheit und Br√ľderlichkeit als Maxime menschlichen Zusammenlebens anzustreben.

Vor 100 Jahren wurde durch die Dreigliederungsbewegung pr√§zisiert, dass die Freiheit vor allem auf das Geistesleben, also z.B. Presse- und Redefreiheit anzuwenden sei, die Gleichheit vor dem Gesetz geboten ist und die Br√ľderlichkeit Anwendung im Wirtschaftsleben finden sollte.

Davon sind wir leider noch weit entfernt.

Im Gegenteil, dem grenzenlosen Ausbeuten armer L√§nder stehen heute verzweifelte Versuche gegen√ľber, die eigenen Grenzen dicht zu machen, damit die, deren Lebensgrundlage wir durch Raubbau und Waffenlieferungen zerst√∂rt haben und deren M√§rkte wir mit billigen Produkten √ľberschwemmt haben, nicht zu uns kommen.

Dank Corona erleben wir in diesen Tagen hautnah, dass es so nicht weitergehen kann.

Wir sollten das globale Innehalten daf√ľr nutzen, Schritt f√ľr Schritt umzusetzen, was seit 200 Jahren ersehnt wird.

Die Zunahme der Weltbev√∂lkerung wird nur durch Br√ľderlichkeit im Wirtschaftsleben zu bew√§ltigen sein und Globalisierung sollte so verstanden werden, dass wir uns global verantwortlich f√ľhlen f√ľr das Wohl aller Mitmenschen und der Natur.

Unsere Handys berichten uns die Geschehnisse von jedem Winkel der Welt.

Da noch die Augen zu verschließen und zu sagen, das geht mich nichts an, wie meine Produkte hergestellt werden, ist unmenschlich und ignorant.

Nutzen wir die Macht, die wir als Verbraucher haben, den schwerf√§lligen Gro√ükonzernen auf die Spr√ľnge zu helfen, bis auch sie gelernt haben, dass es in Zukunft dem Einzelnen nur gut geht, wenn es allen gut geht.

Cor ist das lateinische Wort f√ľr Herz.

Lassen wir uns vom Corona-Virus nicht nur in der Lunge, dem Organ, durch das wir mit allen Menschen √ľber die Atmung verbunden sind, ber√ľhren, sondern auch im Herzen und danken wir ihm, dass es die Menschheit gerade in Frage stellt und gespannt ist, wie wir darauf antworten werden.

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