Queen’s Dilemma

In Großbritannien zeigt sich gerade die Ohnmacht der Monarchie und der Machtmissbrauch der Demokratie, die mit falschen Versprechen eine knappe Mehrheit zum Brexit überredet hat und jetzt glaubt, daran festhalten zu müssen.

Im Gegensatz zum Königshaus können sich Politiker schnell aus dem Staub machen und jede Verantwortung für die Verbreitung ihres Unsinns im Nu abschütteln.

Von daher wäre eine bessere Mischung der beiden Regierungsformen interessant, damit wieder mehr Verbindlichkeit in die Politik einzieht.

Weil sich die Queen ja gar nicht äußern darf zur heutigen Abstimmung über den Brexit, habe ich mir überlegt, was sie vielleicht sagen würde, wenn sie es könnte:

9 oder 6

In einem Zweiparteiensystem wie in den USA droht regelmäßig der Shutdown, wenn man sich in These und Antithese verbeißt.

Der dritte Blickwinkel, die Synthese, fehlt, weshalb es besser wäre, wenigstens drei Parteien im Parlament zu haben.

Um sich in der Dualität nicht zu entzweien, bleibt nichts anderes übrig, als immer wieder den Standpunkt des anderen einzunehmen, um zu verstehen, warum er die Dinge anders sieht als wir.

Das kann auch Paaren weiterhelfen, bevor sie sich zunehmend entfremden.

Die Zahl der Singlehaushalte wächst stetig, weil man diese Mechanismen nicht frühzeitig durchschaut.

Schneeflocken

So langsam kommt der Winter überall an und die braune Erde erhält ein weißes Hochzeitskleid.

Warum ein Hochzeitskleid?

Weil mit den Schneekristallen lauter kleine Sterne vom Himmel kommen und sich mit der Erde verbinden.

Ist das keine Hochzeit zwischen Himmel und Erde?

Nicht umsonst verbinden wir mit der Zeit der Christgeburt auch den Wunsch nach weißer Weihnacht.

Schneeflocken sind aber nicht nur weiß, sondern auch weise, denn sie wissen um das Geheimnis der Verbrüderung.

Wie viel Macht dadurch entfaltet werden kann, erleben die Menschen im Alpenraum gerade, die schier ohnmächtig der Macht der Schneeflocken gegenüberstehen.

Und wir sehen daran, dass lichtvolle Impulse eines Einzelnen die ganze Erde verändern können, wenn sie mit andern einen geschwisterlichen Bund eingehen.

Drei Könige

Von den Heiligen Drei Königen können die Könige unserer Tage viel lernen.

Trump, Macron und Orban, um nur 3 „Könige“ zu nennen, spüren den Aufstand des Volkes, das nach mehr Gerechtigkeit ruft.

Und die Flüchtlinge in den Booten vor Malta stehen vor verschlossenen Türen, weil keiner die Verantwortung für ihre Fluchtursachen übernimmt.

Am schnellsten verändert sich die Welt, wenn sich jeder von uns als König fühlt und in seinem kleinen Hoheitsgebiet um sich herum für Offenheit, Mitmenschlichkeit und Gerechtigkeit sorgt.

Wer weiß, was wir alles im Schrank haben, schon längst nicht mehr brauchen und im Gebrauchtwarenhof abgeben könnten, damit sich ein anderer darüber freuen kann?

Worte

Das Jahr beginnen alle gerne mit guten Vorsätzen.

Die Halbwertzeit dieser Vorsätze ist aber oft nicht sehr lang.

Was also tun, damit es keine „leeren“ Worte bleiben, sondern die Zeit überdauern, wie die von Moses in Stein gemeißelten Gebote?

Wenn der Himmlische Vater durch sein Wort (Joh.1) die Schöpfung schaffen konnte, wissen wir, wie mächtig Worte sein können.

Und kein Geschöpf auf Erden ist ihm ähnlicher als wir, denen er auch das Wort in den Mund gelegt hat.

Es ist nur eine Frage der Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Sprache, dass sie ihre schöpferische Wirkung entfalten kann.

Wir könnten ja in diesem Jahr einmal ausprobieren, was wir mit dem Vorsatz erreichen:

„Ein gutes Wort zur rechten Zeit

verhindert jede Menge Leid.“

2019

Das Jahr begann sehr stürmisch, zumindest im Norden.

Der Wind wird ein häufiger Begleiter dieses Jahres sein, so wie es letztes Jahr die Sonne war.

Denn frischer Wind ist ein Zeichen für frühlingshaften Aufbruch und Neuanfang.

Es ist ein Attribut des Heiligen Geistes, der dieses Jahr in besonderer Weise durchweht und Menschen inspirieren möchte, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Und damit wir bei den neuen Perspektiven und Verhaltensweisen gut ankommen, werden wir immer wieder Regenbögen sehen, die uns eine Brücke bauen zu einem anderen Verständnis der Welt.

Kostbarer Leib

Wer es gestern übertrieben hat mit Essen und Trinken, wird am ersten Tag des neuen Jahres seinen Leib spüren und ihm Erholung gönnen.

Auf den Körper Rücksicht zu nehmen ist schon mal ein guter Einstieg in ein hoffentlich gesundes Jahr 2019, wie uns das von allen Seiten zum Jahreswechsel oft gewünscht wird.

Die Signale des Körpers rechtzeitig zu hören und entsprechend zu handeln ist auf jeden Fall der beste Weg zur langfristigen Erhaltung der Gesundheit.

Silvesternacht

Die Feinstaub-Diskussion vermiest dieses Jahr allen Freunden der Feuerwerksknallerei gehörig den Silvesterabend.

Es werden aber sicher noch ein paar Jahre ins Land gehen, bis wir uns stattdessen in der Silvesternacht an einen naturnahen Ort begeben, wo wir in Ruhe die Sterne betrachten können und uns für ihre Begleitung durch das vergangene Jahr bedanken.

Immerhin schauen durch den Brauch des Silvesterfeuerwerks ganz viele Menschen zum Himmel hinauf.

Und wenn sie Glück haben, erspähen sie vielleicht Engel der Weihenacht, die sich nur während der Heiligen Nächte unserer Erde nähern.

In jedem Fall bekommt die erste Stunde des neuen Jahres einen zusätzlichen Segen, wenn wir bei all dem Trubel dem Himmel danken, dass es uns gibt und den Hüter des neuen Jahres herzlich willkommen heißen.

An der Schwelle

Bevor das neue Jahr beginnt, sollten wir noch einmal dankbar auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Die vielen Sonnenstunden 2018 haben tief in die Probleme der Menschheit hineingeleuchtet und das Bewusstsein dafür geweckt, dass es so nicht weiter geht mit der Umweltverschmutzung und anderen Themen.

Ein Bewusstseinswandel wurde angestoßen, den es im neuen Jahr zu manifestieren gilt.

Amerika will sich aus der Rolle des Weltpolizisten zurückziehen.

Also passen wir selbst auf uns auf, dass wir uns so verhalten, dass es für die Erde erträglich bleibt.

Wenn das ein jeder versucht, statt es von anderen zu fordern, hat das den größten Effekt auf alles und jeden.

Christbaum loben

Von den Bäumen können wir viel lernen und vom Christbaum erst recht.

Denn die Bäume, aus deren Holz auch das Kreuz Christi gemacht wurde, breiten sich gleichermaßen in die Vertikale und in die Horizontale aus.

Durch den Sündenfall ist unser Bewusstsein für die Horizontale, das heißt für die weltlichen Dinge erwacht.

Die Vertikale, das heißt, die Anbindung an den Himmel, ging uns weitgehend verloren.

Diese Anbindung hat der Menschensohn im Kreuz wieder hergestellt.

Und der Christbaum erinnert uns daran, die vertikale Verbindung mehr zu pflegen und uns durch sie zum Strahlen bringen zu lassen.

Im Allgäu schaut man gerne bei seinen Freunden vorbei, „lobt“ den Christbaum und bekommt dann Spirituosen eingeschenkt.

Wie wäre es, beim nächsten mal dieses „spirituelle“ Gedicht mitzubringen und vorzutragen?