Notre Dame

In Paris hat es in letzter Zeit oft gebrannt durch die Ausschreitungen in Verbindung mit den Demonstrationen der Gelbwesten.

Mit dem Brand von Notre Dame dürfte aber kaum jemand gerechnet haben (in St. Sulpice, der zweitgrößten Kirche in Paris, brannte allerdings erst vor 4 Wochen am 17.3. eine Türe).

Obwohl die Kirche im übertragenen Sinne schon lange „brennt“ und die Mitglieder scharenweise davonlaufen, weil sie die Missbrauchsskandale mit ihrer Kirchensteuer nicht auch noch mitfinanzieren wollen.

Das scheint aber in dieser Notsituation keine Rolle zu spielen.

Mit großzügigen Spenden der Superreichen soll die offene Wunde schnell wieder geschlossen werden.

Die verzweifelten Menschen in Mosambik reiben sich wahrscheinlich verwundert die Augen, wie viel Geldspenden ein solcher Kirchenbau in kürzester Zeit freisetzen kann.

Eines lehrt uns Notre Dame auf jeden Fall:

Während Napoleons „Kaiserreich“ längst versunken ist, hat die Dornenkrone Christi auch diesen Angriff heil überstanden und weist uns noch einmal ausdrücklich auf den wahren Herrn hin, den wir in dieser Karwoche liebevoll und tröstend begleiten dürfen bis zu seiner Auferstehung.

 

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Ein Gedanke zu „Notre Dame“

  1. Lieber Gerhard, danke für das wahre Gedicht. Hoffentlich berührt es viele Menschen in dem Sinne, dass sie verstehen, wie es um die „Kirche“ steht. Gerade jetzt auf Ostern zu ist die Botschaft so unmissverständlich! Alles muss zerbrechen, was nicht wahr ist. Das hast du schön auf den Punkt gebracht mit der Dornenkrone, die noch blieb. Liebe grüsse Brig

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