Corona sei Dank!

Corona sei Dank! Warum denn das?

Als langjähriger Heilpraktiker habe ich mir angewöhnt, bei jeder Erkrankungen zu fragen, warum sie auftritt und was sie dem Patienten sagen will.

Denn ich bin davon überzeugt, dass sie nicht zufällig erscheint, sondern eine Botschaft im Gepäck hat, die vielleicht den Lebensstil und die Lebensgewohnheiten hinterfragen möchte.

Wobei mir bewusst ist, dass manche Krankheiten ihre Ursache auch in einer weit zurückliegenden Zeit haben können, die über dieses Leben hinausreicht.

Und das gilt es dann auch zu berücksichtigen.

Die Erkrankungen unserer Erde haben ihre Ursache auch nicht nur in einer Generation, sondern die Weichen dafür wurden schon vor langer Zeit gestellt.

Trotzdem könnte die fridays for future-Bewegung jetzt jubeln, denn ihre Forderungen des vergangenen Jahres werden in diesem Jahr postwendend umgesetzt:

Weniger Flüge und Reisen, weniger Warenverkehr, weniger Produktion, sodass sogar in China die Menschen wieder saubere Luft atmen dürfen.

Vernunft und Einsicht hätten diese schnelle Umsetzung klimaschonender Maßnahmen wahrscheinlich nicht erreicht, aber Corona hat es geschafft!

Von daher sollten wir nicht von Panik reden, sondern der Erde ihre Verschnaufpause gönnen und den Patienten gleich dazu.

Noch nie durften sie ihre Erkältungssymptome so lange auskurieren.

Früher hieß es immer, Antibiotika einwerfen und nach drei Tagen bitte wieder in der Arbeit erscheinen, ansonsten drohte bisweilen der Jobverlust.

Beim Stichwort Antibiotika fällt auf, dass sie gerade Mangelware sind und viele andere Medikamente auch, die oft lebenslänglich verordnet werden.

Ich will nicht in Abrede stellen, dass Antibiotika Leben retten können und dass es segensreiche Notfallmedikamente gibt.

Aber manchmal wird vergessen, dass ein Medikament den Körper bei seiner Heilung für ein paar Wochen unterstützen kann und nicht als abhängig machendes Arzneimittel gedacht sein sollte.

Der Mangel an allopathischen Medikamenten wird irgendwann auch das Nachdenken über Naturheilmittel neu anstoßen, mit denen chronisch Kranken vielfach noch besser geholfen wäre.

Ja, die Abhängigkeiten auf vielen Ebenen macht uns Corona wirklich bewusst.

So viele Dinge des täglichen Lebens kommen von irgendwo auf der Welt her und haben eine wahre Odyssee hinter sich, bis sie endlich bei uns als Lebensmittel, Kleidungsstück oder elektronischer Unterhalter landen.

Dieser verheerende ökologische Fußabdruck, den sie dadurch auf der Erde hinterlassen, ließe sich stark reduzieren, wenn wir uns mehr auf unsere lokalen Ressourcen besinnen und uns unabhängiger machen von Schwellenländern, die wie Sklaven unsere Märkte möglichst billig bedienen.

Jeder weiß, dass die Arm-Reich-Schere immer weiter auseinander geht und wir das Menschenmaß verloren haben.

Corona schert sich genauso wenig um Ländergrenzen wie der globale Freihandel.

Da die Maxime der Weltwirtschaft aber der Profit und nicht die Brüderlichkeit ist, gibt es nur wenige Gewinner und viele Verlierer.

Das ist eine Ungerechtigkeit, die kein Mensch verdient und die auch der Erde enorm schadet.

Schon vor mehr als 200 Jahren wurde in Frankreich die Forderung geboren, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als Maxime menschlichen Zusammenlebens anzustreben.

Vor 100 Jahren wurde durch die Dreigliederungsbewegung präzisiert, dass die Freiheit vor allem auf das Geistesleben, also z.B. Presse- und Redefreiheit anzuwenden sei, die Gleichheit vor dem Gesetz geboten ist und die Brüderlichkeit Anwendung im Wirtschaftsleben finden sollte.

Davon sind wir leider noch weit entfernt.

Im Gegenteil, dem grenzenlosen Ausbeuten armer Länder stehen heute verzweifelte Versuche gegenüber, die eigenen Grenzen dicht zu machen, damit die, deren Lebensgrundlage wir durch Raubbau und Waffenlieferungen zerstört haben und deren Märkte wir mit billigen Produkten überschwemmt haben, nicht zu uns kommen.

Dank Corona erleben wir in diesen Tagen hautnah, dass es so nicht weitergehen kann.

Wir sollten das globale Innehalten dafür nutzen, Schritt für Schritt umzusetzen, was seit 200 Jahren ersehnt wird.

Die Zunahme der Weltbevölkerung wird nur durch Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben zu bewältigen sein und Globalisierung sollte so verstanden werden, dass wir uns global verantwortlich fühlen für das Wohl aller Mitmenschen und der Natur.

Unsere Handys berichten uns die Geschehnisse von jedem Winkel der Welt.

Da noch die Augen zu verschließen und zu sagen, das geht mich nichts an, wie meine Produkte hergestellt werden, ist unmenschlich und ignorant.

Nutzen wir die Macht, die wir als Verbraucher haben, den schwerfälligen Großkonzernen auf die Sprünge zu helfen, bis auch sie gelernt haben, dass es in Zukunft dem Einzelnen nur gut geht, wenn es allen gut geht.

Cor ist das lateinische Wort für Herz.

Lassen wir uns vom Corona-Virus nicht nur in der Lunge, dem Organ, durch das wir mit allen Menschen über die Atmung verbunden sind, berühren, sondern auch im Herzen und danken wir ihm, dass es die Menschheit gerade in Frage stellt und gespannt ist, wie wir darauf antworten werden.

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2 Gedanken zu „Corona sei Dank!“

  1. Danke für diese Zusammenfassung mit ihren Perspektiven und ihrer Betonung auf Brüderlichkeit und eben das was uns verbindet, die Luft die wir Atmen; was uns spüren lässt wie wir im gleichen Boot miteinander sitzen, wie Corona/Covid-19/Sars-Cov2 gerade aufdringlich, uns alle herausfordernd mitzuteilen in der Lage ist. Und uns fragt „Wer oder was bin ich wirklich?“

    Wir haben vieles darüber gehört und mancher fragt sich warum das „von oben“ zugelassen wurde – Vielleicht aus Gründen wie du sie schilderst, die eine durchaus beeindruckend positive Bilanz ziehen.

    Wir dürfen uns die Frage stellen wieweit wir es zulassen können – oder ob wir verhindern können, dass Viren untersucht und in Laboratorien mit verschiedenen Mitteln verändert und patentiert werden, sei es zum Zwecke der gewinnbringenden Impfstoffentwicklung oder sei es als absichtlich oder versehentlich losgelassene biologische Waffe – wie es auch eine Bundesregierung als plausibles Szenario in einem Dokument 2013 abgebildet hat.
    Ich frage auch „dürfen wir globale Lösungen fordern?“, wie Merkel in China Wuhan September 2019 es im „Globalstil“ getan hat. Viele Länder mögen sich vermehrt dazu gezwungen fühlen. Wir in Europa wissen, was es heißt, wenn eine nicht gewählte wirtschaftliche Verwaltung Gesetze für alle Staaten vorgibt. Aber warum sollte der Rest der Welt sich das überstülpen lassen? Vielleicht angesichts solcher globaler Bedrohungen durch wiederkehrende, medial hochstilisierte Pandemien, die eine fragile interdependente Wirtschaft offenlegt – da muss das so eine EU Repräsentantin geradezu verlangen… dem Wunsch nach vermeintlicher Sicherheit entsprechend. Das perfekte Problem dafür, wenn man die hegelsche Denkmodell anwendet. Immer noch aktuell ist die Impfpflicht. Aber die Gespräche verstummen angesichts solcher medialer Gewalt. Forderungen weiterer derlei Pflichten sind zu erwarten, der Gesundheitsminister gewinnt an Fahrt. Freigabe Biometrischer Daten waren ein Thema. Eine Lösung, die aus dem Kreis des neu gegründeten Stabs der Gesundheitssicherheit Unterstützung bekommen wird. In Form von einem (Mini-RFID) Chip, platziert in Impfungen, könnte dieses Problem dieses Amtes lösen. Zeitaktuelle Daten mittels 5G werden in China gerade von den Medien hoch gelobt, und trotz Covid-19 wird 5G ohne Pause ausgefahren. Der leitende Arzt der neuen – aber schon lang geplanten – Abteilung kommt vom Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Das hat was. Militärs zu involvieren passt zum Fahrplan von Pandemien, die im Zusammenhang früherer Szenarien auch hierzulande schon erörtert wurden. Das könnte zukünftig zu den Anforderungen gehören und erfahrungsgemäß ohne Zustimmung der Bevölkerung an globalen Verhandlungstischen entschieden werden. Die Forderung nach solchen globalen Instanzen hört man von NGO’s nun wieder. Menschen werden unter gegebenen Umständen wieder der Herausforderung einer Beschränkung (bis hin zum Verlust) der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte gegenüberstehen. So wie über eine Milliarden Menschen in China und im annektierten Tibet. Der Bogen ist nun gespannt – die Verhältnisse könnten sich dahingehend verschieben. Darin liegt die Gefahr.
    Es führt die Situation und was daraus gemacht wird zu einer Art Aushalten, Übung in Ambiguitätstoleranz, Aushalten der materiellen Unsicherheit einerseits, Aushalten der vielen Möglichkeiten und Haltungen unserer Mitmenschen . Aber auch Aushalten um widerstandsloser überzeugt zu werden von präsentierten Lösungen, kommenden Veränderungen ~3% der Bevölkerung sollen gezwungen werden künftig ihre Sprösslinge zu impfen – das will diese Bundesregierung. Das ist sicher nicht das Ende der Impfdebatte und Gesetzesentwürfe. Für manche ist hier eine Grenze erreicht. Die Menschen müssen sehr unterschiedliche Grenzüberschreitungen aushalten – das Virus scheint dieses Problem nicht zu haben… –
    als Menschen müssen wir unterschiedlich viel aushalten und haben unterschiedlichen Umgang damit, empfinden es unterschiedlich aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmung, und medial betreutes Denken…bis hin zum Umgang mit der Gelassenheit anderer Mitmenschen im Angesicht dieser Überschreitungen persönlicher Grenzen. Da es mancher schließlich kann. Aus einer bewussten Wahl oder Gewohnheit, wenn man nicht betroffen ist.

    Trotz-alldem freue ich mich für die Atempause für Mutter Erde und die verbesserte Luft in China, sei es auch nur eine Sequenz, die zu wachsendem Bewusstsein führt. Und sogar ein bisschen freue ich mich an diesen Herausforderungen.
    Aber an einer Bill und Melinda Gates Stiftung die solche Patente zu Viren hält, Pandemien – wie bei Corona-Ausbruch mit dem Event201 in WuHan projeziert, dabei spendable Staaten wie Deutschland zur Seite hat, (trotz eigener wirtschaftlicher Macht eines Staates) , an denen erfreue ich mich trotz-dem nicht, dazu tragen jene zu viel Hohn mit sich. Ich erkenne in den Ereignisse etwas von 9.11 . Ich sehe sie aus menschlicher Sicht als Verbrechen. Die globalen Verbrecher kommen bisher ganz gut davon.

  2. Herzlichen Dank für diese Einsicht!
    Mir war klar, dass diese offizielle Erlaubnis, Erkrankungen in Ruhe auszukurieren, den Menschen eine große Erleichterung bringt.
    Dass auch das globale Klima Erleichterung findet – soweit hatte ich noch gar nicht gedacht!

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