Behindert oder begabt?

Im Zimmer einer Heimbewohnerin blieb ich an einer Urkunde hängen „für 25 Jahre treue Dienste in der Werkstatt für Behinderte“. So sagt man das heute zwar nicht mehr, sondern hängt, um das Wort „Behinderte“ abzuschwächen, noch „Menschen“ dran.

Die Behinderung dieser Menschen hat aber auch eine positive Kehrseite, nämlich Begabungen, die aus der Behinderung erwachsen, um die Einschränkungen auszugleichen.

Die einen bilden andere Sinnesorgane mehr aus als wir „Normalen“, andere entfalten eine große innere Beweglichkeit, weil sie sich ansonsten kaum bewegen können, Autisten haben oft erstaunliche intellektuelle Fähigkeiten.

Von daher könnten wir sie doch statt „Behinderte“ auch „Begabte“ nennen und uns auf die Suche nach ihren verborgenen Fähigkeiten machen und sie fördern oder einfach nur daran freuen.

Die Begabten

 

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