Weiße Weihnacht

Gestern war noch alles grau in grau und nach der Heiligen Nacht schaust du zum Fenster hinaus und eine weiß strahlende Landschaft lächelt dich an.

Damit ist die Sehnsucht nach einer weißen Weihnacht zumindest im Allgäu in Erfüllung gegangen und mit der Christgeburt hat sich die Welt sichtbar verändert.

Wenn es doch mit allen Veränderungen so schnell ginge, quasi über Nacht.

Manchmal braucht es etwas Zeitdruck, wie bei den nun letztlich doch erfolgreichen Brexit-Verhandlungen, um die Brücke zum Nachbarn zu erhalten.

Das Jahr des Zwiespaltes mit seiner doppelten 2 geht spürbar zu Ende und es wird Zeit, die tiefen Gräben der unterschiedlichen Auffassungen wieder zu schließen.

Das Leben als Spiel zu begreifen und alles Trennende als ein feines Netz, über das wir uns die Bälle unserer Meinungen zuwerfen, könnte uns mit mehr Freude erfüllen und dient letztlich dem Frieden in der Welt.

Große Konjunktion

Es war wieder soweit, der 21. Dezember brachte uns eine große Konjunktion von Saturn und Jupiter, wie bei der Geburt Christi, diesmal im Wassermann und zur Wintersonnenwende.

Deutet das auf ein besonderes Weihnachtsfest hin nach diesem besonderen Jahr?

Wurde dafür alles zurückgefahren, zur Ruhe gebracht – aber auch zur Besinnung?

Hinter den Kulissen der äußeren Aufregung um Corona hat sich tatsächlich eine Zeitenwende vollzogen.

Die Erde beginnt sich zu verwandeln, erhöht ihre Schwingung und wird ätherischer.

Es ist, als ob ein Eisblock allmählich anfängt, zu schmelzen, um sich in den nächst höheren Aggregatzustand zu erheben.

Das große Fernziel ist, wieder eins zu werden mit dem Paradies, aus dem ein Teil der Schöpfung herausgefallen ist und materielle Formen angenommen hat.

Insofern ist in diesem Jahr die Erde selbst wie ein neugeborenes Kind, dem wir unsere Aufwartung machen dürfen.

Sie wird sich riesig freuen, wenn wir ihr in Anlehnung an die Hirten und Könige zu diesem Anlass Geschenke bringen, die ihr vermitteln, dass wir Menschen nicht nur Ausbeuter und Zerstörer dieser Erde sind, sondern sie auch lieben und schätzen und in Zukunft alles tun werden, um ihren Lebensweg hin zum Paradies würdig zu gestalten.

Die Heiligen Nächte bis zum 6. Januar eignen sich hervorragend, der Erde in dieser Weise jeden Tag zu huldigen, uns vor ihr zu verneigen und ihr Liebe, Dankbarkeit, Achtsamkeit, Bescheidenheit, Rücksichtnahme, Wertschätzung und und und zuströmen zu lassen.

Irgendwann wird ihr die Vergangenheit nur noch wie ein böser Traum in Erinnerung bleiben, als es auf der Erde noch Kriege und Giftstoffe gegeben hat, die ihren Boden verseucht und ihre Meere verschmutzt haben.

Wohl denn, lasst uns nach Bethlehem, dem „Haus des Brotes“, zu der uns ernährenden Erde gehen und unserer lichtvollen Zukunft in die Augen schauen!

Eine größere Freude können wir dem Christkind kaum machen.

Herunterfahren

Dieses von Lockdowns geprägte Jahr brachte so manche Entschleunigung mit sich, die wir uns in den Jahren davor nicht vorstellen konnten, obwohl die Sehnsucht danach bei vielen Menschen vorhanden war.

Die 4 Adventssonntage sind erst recht dazu da, 4 Gänge herunterzuschalten, langsamer zu werden und dadurch Weihnachten eine Chance zu geben, dass die empfindliche Kerzenflamme in uns nicht durch die inneren Seelenstürme ausgeblasen wird.

„In der Ruhe liegt die Kraft“ und damit auch die Stabilität und Immunität, die wir brauchen, um die kursierenden Infektionsängste zu überwinden und das Maskenversteckspiel zu beenden.

Nur weil wir uns heute schneller fortbewegen können also noch vor 100 Jahren, heißt das nicht, dass wir nicht auch ab und zu eine Kutsche besteigen und uns durch den winterlichen Wald mit Glockengeläut ziehen lassen – und sei es nur in der Imagination.

Damit läuten wir eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit zumindest in unserem Inneren in schönster Weise ein.

Sterbens-Angst

Am letzten Sonntag vor dem 1. Advent, also bevor die Vorbereitung auf die Geburt Jesu beginnt, wird traditionell an die Menschen gedacht, die unsere Erde verlassen haben.

Ihre sterblichen Überreste wurden der Erde übergeben und ihre Seelen dem Himmel anvertraut.

So selbstverständlich, wie wir in das Leben eintreten, so zweifelhaft sind oft die Fragen, wie es nach dem Sterben weitergeht.

Weil das Wissen um die Unsterblichkeit der Seele in unserer Kultur immer weniger verankert ist, gelingt es leichter, Ängste zu schüren, wir könnten uns anstecken und z.B. an COVID-19 versterben.

Um das zu vermeiden, lassen wir uns sämtliche Lebensfreuden verbieten, die ansonsten zu unserer Freizeitgestaltung gehören und beschränken das kulturelle Leben auf die Zwiesprache mit dem Bildschirm.

Dabei sterben in Deutschland jede Woche mehr Menschen an anderen Ursachen als an Coronaviren seit Jahresbeginn.

Die Angst vor dem Sterben rettet nicht unser Leben, sondern verdirbt es.

Deshalb gehört sie abgestreift und ersetzt durch das Vertrauen, dass wir ohne unser Zutun unser Leben geschenkt bekommen haben und uns von daher auch darauf verlassen können, dass es nach dem Loslassen der leiblichen Hülle nicht verloren geht.

Ein teilweises Loslassen erleben wir schließlich Nacht für Nacht im Schlaf, dem kleinen Bruder des Todes.

Ein Schöpfer, der sich solche Mühe gegeben hat, uns zu erschaffen, wird uns nach dem Erdenleben nicht einfach fallen lassen, sondern dafür Sorge tragen, dass sich sein Einsatz gelohnt hat und dass alles, was wir in diesem Leben gelernt haben, nicht verloren geht, sondern sich weiterentwickeln darf.

2020

Das Jahr 2020 klingt langsam aus und viele Menschen werden darüber froh sein, denn solche Einschränkungen wie in diesem Jahr haben die meisten von uns noch nie in ihrem Leben erdulden müssen.

Was davon gerechtfertigt war oder nicht, darüber wird viel und heftig gestritten.

Unbestritten bleibt aber über dieses Jahr hinaus, dass wir uns als Menschheit in vielen Bereichen zu beschränken haben, um unserem Planeten eine Überlebenschance zu geben.

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet war 2020 ein gutes Jahr, denn die Menschheit hat weltweit die Luft angehalten und nicht mehr so weitergelebt wie bisher.

Was uns vordergründig durch ein Virus aufgezwungen worden ist, sollten wir völlig davon abkoppeln und aus Einsicht freiwillig auf vieles verzichten, was wir nicht unbedingt zum Leben brauchen.

Dieser Verzicht kann nicht nur für die Erde ein großer Gewinn sein, sondern auch für uns, die wir zu den menschlich wesentlichen Dingen zurückkehren: Langlebigkeit und Qualität schätzen lernen, Beziehung und Nähe anders gewichten und den Wert eines freien Lebens tiefer erkennen.

Mit der entsprechenden Beweglichkeit, aus der Not eine Tugend zu machen und neu geknüpften Verbindungen zu Gleichgesinnten gehen wir aus diesem Jahr gestärkt hervor und werden irgendwann rückblickend dankbar dafür sein, diese Lektion des Jahres 2020 hoffentlich rechtzeitig gelernt zu haben.

Das Bevölkerungsschutzgesetz

Am heutigen Buß- und Bettag wurde die dritte Fassung des neuen Bevölkerungsschutzgesetzes in Kraft gesetzt, wodurch die Politik noch leichter viele Beschlüsse fassen kann, die unser freiheitlich-demokratisches Grundgesetz komplett aushebeln.

Es ermöglicht eine vollständige Entmündigung der Bürger unter massiven Strafandrohungen, wenn man sich nicht an die Verordnungen hält.

Dabei kann jeder Männerschnupfen mittels unzulässiger Tests zur Pandemie erklärt werden und solche Maßnahmen uneingeschränkt rechtfertigen.

Wir haben die absurde Situation, dass nur noch die rechtslastige AFD unser Grundgesetz in Schutz nimmt und sogar mit Plakaten auf seinen heutigen Tod im Bundestag aufmerksam gemacht hat.

Da wird der angebliche Henker zum Verteidiger des zum Tode Verurteilten.

Auch wenn die anderen Parteien jeden Vergleich mit dem Ermächtigungsgesetz der Nazis weit von sich weisen, weil deren Politik anschließend in die Vernichtungslager geführt hat, darf doch in Betracht gezogen werden, was die von der Regierung finanziell unterstützte genmanipulierende Impfung für einen Schaden anrichten kann.

Niemand kann garantieren, dass dadurch nicht massive Erbgutschäden verursacht werden, die wir erst in der nächsten Generation als Missgeburten sondergleichen erleben könnten.

Und dann werden es nicht 6 Millionen sein, sondern vielleicht 60 Millionen Menschen, die sich einem nicht erprobten Impfstoff anvertraut haben.

Von daher haben wir es heute mit noch ganz anderen Dimensionen – und zwar weltweit – zu tun, als vor hundert Jahren.

Es sind tatsächlich unvergleichliche Entscheidungen, die wir in diesen Tagen treffen, die alles in den Schatten stellen, was uns bisher aus der Geschichte bekannt ist.

Den Vorteil, den wir heute haben, ist der, dass jedem alle Informationen im Moment noch über das Internet zur Verfügung stehen und keiner hinterher sagen kann, er habe das ja nicht gewusst.

Sankt Martin

Wir feiern heute den Heiligen Martin von Tours, einen der beliebtesten Heiligen in allen Kirchen und Konfessionen.

Am bekanntesten von ihm ist die Geschichte, dass er noch als Soldat einem Bettler am Wegesrand einen Teil seines Militärmantels geschenkt hat, damit er nicht so frieren muss.

Den Wohlstand mit den Menschen zu teilen, die viel zu wenig haben, ist eine der größten Zukunftsaufgaben der Menschheit.

Insofern lohnt es sich, den Hl. Martin gut im Bewusstsein zu haben und von ihm zu lernen, dass man durch Teilen mehr gewinnt als verliert.

Denn ein neuer Freund ist mehr wert als ein ersetzbares Stück Stoff.

Würden wir uns die Menschen dieser Erde alle zu Freunden machen, könnten wir auch die Militärausgaben bestimmt halbieren, statt sie immer weiter zu erhöhen.

An den portugiesischen Eichen, deren Rinde im unteren Teil für die Korkgewinnung abgetragen wird, kann man beobachten, dass sie deshalb nicht absterben, nur weil sie einen Teil ihres „Mantels“ abgeben.

Ihr Stamm ist so stark, dass er dieses Opfer verkraftet.

In der Regel fühlen wir uns eher als die Geschröpften, z.B. vom Finanzamt, weil wir zu Abgaben an vielen Stellen gezwungen werden.

Es gibt aber sicher noch viel Spielraum, um diesen Spieß da und dort umzudrehen, uns auf unsere christliche Abstammung zu besinnen und zu Gebenden zu werden, die etwas zur Geschwisterlichkeit in der Welt beitragen.

Easy going

Eine heiße Wahlwoche in Amerika liegt hinter uns , wo der eine Präsident gehen und ein Neuer kommen wird.

Aber ein „easy going“  für D. Trump ist es nicht, sondern ein zähes Ringen um Stimmen und Wahlbetrug, der im Hintergrund lauern könnte und vielleicht noch einmal alle Karten durcheinander mischt.

Bürgerkriegsähnliche Zustände sind trotz vieler Befürchtungen bisher nicht eingetreten, trotzdem ist Amerika inzwischen ein Pulverfass, das jederzeit hochgehen könnte.

Um die Gesellschaft wieder zu einen, braucht es jetzt Nüchternheit und Gelassenheit und nicht die übermäßige Konzentration auf die eine oder andere Politikergestalt, die dann doch den Zwängen der Macht unterliegt und vieles von dem, was sie sich vornimmt, nicht ohne weiteres wird umsetzen können.

Tag der Entscheidung

Am Stausee in Alqueva ist in großen Lettern auf Englisch zu lesen, dass man an einem klaren Tag alles sehen kann.

Einen solchen klaren Ausblick und eine eindeutige Entscheidung für Transparenz und Wahrheit würde man sich auch für den heutige Wahltag in Amerika wünschen.

Das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben und das Chaos und die Verlogenheit wird nach der Wahl nicht weniger sein als vor der Wahl.

Die höchsten Ämter dieser Welt sind von dunklen Wolken umgeben, weil es um sehr viel Einflussnahme auf unser aller Wohl und Wehe geht.

Und da haben auch geistige Wesen ihre Hand im Spiel, die nicht mit Anzug und Krawatte herumlaufen, sondern unsichtbar hinter den Kulissen agieren und manipulieren.

Umso mehr liegt es an jedem einzelnen Bürger, seine eigene Wahl jeden Tag aufs Neue zu treffen, sich für ein eindeutiges, wahrhaftiges und klares Verhältnis zum Himmel zu entscheiden, damit sein Blick in die Zukunft nicht wolkenverhangen, sondern sonnenklar in die Weite schweifen kann.

Diese Wahlfreiheit hat ein jeder und kann sie von sich selbst einfordern, damit zumindest der eigene Weg ganz klar vor Augen liegt.

Was die Mächtigen dieser Welt mit ihrer Macht anstellen, wird umso bedeutungsloser, je mehr die von ihnen regierten Bürger ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, aus dem eigenständig errungenen Weitblick heraus.

Alles Heilige?

An Allerheiligen gedenken wir meistens der Heiligen vergangener Tage, wie auf dem Bild der Heilige Vicente aus Portugal.

Sieht so ein Heiliger aus oder welches Bild machen wir uns von einem Heiligen?

Oft haben sie gegen große Widerstände gekämpft, hatten mehr Gegner als Freunde und ernteten überwiegend Unverständnis bis hin zum Märtyertod.

Heute würden wir sie wahrscheinlich „Verschwörungstheoretiker“ nennen und eine Minderheit folgt ihnen begeistert und die Mehrheit hält sie für Lügner und Aufwiegler.

Interessant ist, wie mit dem Fortschreiten der Zeit gerade diese Stimmen weiterhallen, schließlich anerkannt werden und zu Leuchttürmen der Zukunft werden.

Wobei das mit Sicherheit nicht jedem heutigen Verschwörungstheoretiker beschieden sein wird, sondern nur jenen, die tatsächlich einem Wahrheitskern auf der Spur waren und ihn unbeirrt verfolgt haben.

Immerhin lernen wir daraus, nicht alles mit Bausch und Bogen zu verurteilen, was erst einmal unwahrscheinlich klingt, sondern in Erwägung zu ziehen, dass sich die Einsichten im Laufe der Zeit sehr verändern können.

Von daher lohnt es sich, an Allerheiligen einmal Ausschau zu halten, wo uns in der Gegenwart der/die eine oder andere zukünftige Heilige etwas ans Herz legen möchte, was im Moment niemand wahrhaben will.