Sprachmissbrauch

Die Häme im Internet nimmt immer mehr zu und wird im Moment breit diskutiert.

Eine Anwaltskanzlei klagt nun sogar gegen die Richter, die durch ihr schwaches Urteil Renate K√ľnast nicht genug in Schutz nahmen vor √ľbler Nachrede.

Auch Facebook soll mehr zur Verantwortung gezogen werden in Bezug auf das Löschen von Hasskommentaren.

Das Problem der „Umweltverschmutzung“ haben wir also spiegelbildlich nicht nur in der Natur, sondern auch im Gebrauch „schmutziger“ Sprache, wodurch jede Menge „M√ľll“ produziert wird.

Dabei ist die Sprache ein so kostbares Gut, das dem Urmenschen geschenkt wurde, noch bevor er sich in Männlich-Weiblich differenziert hatte (1.Moses 2,20).

Dass Tiere, Pflanzen und sogar Steine miteinander kommunizieren, wird zunehmend erkannt.

Aber reden die schlecht √ľbereinander? Davon habe ich noch nichts geh√∂rt.

Also packen wir uns bei der eigenen Ehre und h√∂ren auf, uns verbal tief gehende Verletzungen zuzuf√ľgen, die oft schwerer wiegen als jede √§u√üere Schramme.

Darauf zu achten sollten wir nicht noch mehr Gesetzen √ľberlassen, sondern unserem anvertrauten Menschenverstand.

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Michaeli

Heute, am 29. September, ist der Gedenktag des Erzengels Michael.

Er ist seit alters her daf√ľr bekannt, dass er den Menschen dabei hilft, mit den gefallenen Engeln zurecht zu kommen und sie in die Schranken zu weisen (Apokalypse Kp.12,7).

Rudolf Steiner hat dieses Fest sehr betont und an den Waldorfschulen wird es entsprechend bedacht und gefeiert.

Umso mehr hat es mich √ľberrascht, dass in der Sendung „Kontraste“ am 26.9.19 ¬†die Redakteure Ansto√ü daran genommen haben, dass beim Fernstudium f√ľr Waldorflehrer in Jena auch das Thema „Engel, Elementarwesen und D√§monen“ auf dem Lehrplan steht.

Als ob Engel eine Spezialität der Anthroposophie wären.

In der Bibel sind Engel und Dämonen allgegenwärtig und die christlichen Feste Рwenn auch kommerziell ausgeschlachtet Рwerden immerhin noch gefeiert.

Noch √ľberraschender war allerdings die Reaktion des Sprechers des Bundes der Freien Waldorfschulen, Hennig Kullak-Ublick, der ganz verwirrt darauf reagierte, dass das Thema Engel etc. gelehrt wird und das aber f√ľr falsch hielt.

Was sollen Waldorflehrer den Kindern dann √ľber Michaeli erz√§hlen, wenn sie im Studium nichts davon geh√∂rt haben?

Dann kann ich ihnen nur noch mit einem Lied weiterhelfen, das den Erzengel Michael besingt, denn es w√§re schade, wenn nicht einmal mehr in Waldorfschulen den Kindern vermittelt w√ľrde, wer sich des B√∂sen in der Welt annimmt.

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Prima Klima!

Was ist das f√ľr ein denkw√ľrdiger Tag heute, an dem weltweit so viele Menschen wie noch nie f√ľr eine gemeinsame Sorge auf die Stra√üen gegangen sind.

Das ist die Gelegenheit, die Forderung nach Schutzma√ünahmen f√ľr das Klima einmal auszudehnen auf das Klima in den Familien, in den Betrieben und in den sozialen Netzwerken.

Da t√§te manchmal auch ein Klimawandel gut, sodass sich die Atmosph√§re unter den Menschen verbessert und sich alle wohl und gesch√§tzt f√ľhlen.

An diesem Klimawandel kann jeder sofort etwas √§ndern und wenn wir das weltweit tun, braucht es wahrscheinlich viel weniger Gesetze und Verordnungen, die uns einen zur√ľckhaltenden Lebensstil aufzwingen.

Wir werden freiwillig nach Wegen suchen, wie wir auch auf die Erde mehr R√ľcksicht nehmen k√∂nnen.

Denn das haben wir dann ja gelernt im herzlichen Umgang miteinander und brauchen es nur noch auf alle Naturreiche √ľbertragen.

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Tag der Patientensicherheit

Heute ist zum ersten Mal der „Tag der Patientensicherheit“, weil medizinische Ma√ünahmen nicht immer nur hilfreich sind, sondern auch t√∂dlich enden k√∂nnen.

Die WHO geht davon aus, dass in jeder Minute weltweit 5 Menschen aufgrund fehlerhafter Medizinversorgung sterben.

Auf der anderen Seite wird beobachtet, dass sich die Menschen bei banalen Krankheiten immer weniger selbst zu helfen wissen.

Wie in vielen anderen Bereichen auch machen wir uns zunehmend abhängig von scheinbaren Experten, die laut WHO in 40% der Fälle eine Fehlentscheidung treffen.

Deswegen ist es sinnvoll, mehr auf sein Bauchgef√ľhl zu h√∂ren und sich vom eigenen K√∂rper sagen zu lassen, was ihm gut tut und was nicht.

Und den Abend daf√ľr zu nutzen, in Ruhe zur√ľck zu schauen auf den Tag und sich zu fragen, ob wir unser selbstgestecktes Tagesziel erreicht haben.

Das allein tr√§gt schon viel zu einer gesunden Lebensf√ľhrung bei.

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Pestizide

Pestizide sind, wie der Name schon sagt, wie die Pest, nämlich tödlich.

Aber nicht nur f√ľr den Menschen, der dadurch vermehrt an Krebs erkrankt, sondern auch f√ľr die Tiere, die Mikroorganismen und damit auch f√ľr den Ackerboden, der unfruchtbar wird.

Trotzdem werden Regenw√§lder abgeholzt, um anschlie√üend mit Monokulturen, in denen der Einsatz von Pestiziden unumg√§nglich ist, den Boden relativ schnell in eine W√ľste zu verwandeln.

Allein 2018 viel ein Gebiet so groß wie England den Baggern zum Opfer.

Gleichzeitig hören wir, dass Wälder die besten CO2-Schlucker sind und wir bei verstärkter Aufforstung den Klimawandel schaffen können.

Es wird eine Frage der Gewissensbildung innerhalb der weltweiten Agrarwirtschaft sein, damit sich diese Zustände ändern.

Und so wie es in der Medizin allmählich als verwerflich gilt, unbedacht Antibiotika einzusetzen, wird auch der Einsatz von Pestiziden hoffentlich bald als Missbrauchsdelikt geahndet werden.

 

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Johanni

Heute, an Johanni, entz√ľnden wir gerne Johannifeuer, obwohl Johannes doch im Wasser des Jordan getauft hat.

Die Feuer bringen zum Ausdruck, dass Johannes Herz vor Begeisterung √ľber den Christus brannte und er ihm mit Hilfe der Taufe zum „Durchbruch“ verhalf.

Was als kleine Kerzenflamme an Weihnachten mit dem Geburtsfest des Christus begann, ist nun am Geburtstag von Johannes dem Täufer zum lodernden Feuer geworden.

Anstatt die Welt in einen Flächenbrand kriegerischer Ereignisse zu verwandeln, sollten wir das Feuer der Begeisterung in uns wecken, dass der Herr die Einheit zwischen Himmel und Erde durch seine lebendige Beziehung zum Himmlischen Vater wieder hergestellt hat.

Die Begeisterung, mit der die jungen Menschen rund um den Globus f√ľr das Klima der Erde auf die Stra√üe gehen, weckt Hoffnungen, dass die Mahnungen zum Sinneswandel durch Johannes den T√§ufer Fr√ľchte tragen werden.

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Keiner ist’s gewesen

Die Rhetorik des Krieges ist immer dieselbe: „Keiner ist’s gewesen.“

Das war so bei den Giftgasangriffen in Syrien und ist auch jetzt wieder so bei den √Ėltankerangriffen in der Stra√üe von Hormus.

Dabei werden solche Situationen bewusst eingesetzt, um einen Angriffskrieg nach Verteidigung aussehen zu lassen.

Aus diesem Dilemma gibt es nur einen Ausweg, n√§mlich nicht nur auf die Herstellung der Atombombe zu verzichten (nat√ľrlich auch die USA), sondern auf die Waffenproduktion generell.

Etwas herzustellen, wof√ľr am Ende keiner die Verantwortung √ľbernehmen wird, ist v√∂llig unlogisch, verwerflich und unmenschlich.

Wenn unser Verstand nicht ausreicht, um das zu verstehen, sollte wenigstens unser Herz „nein“ dazu sagen.

Allein durch deutsche Waffen stirbt alle 15 Minuten ein Mensch irgendwo auf der Welt.

W√ľrden wir f√ľr jedes dieser Opfer vor dem Reichstag einen Kranz niederlegen, w√§ren das 96 Kr√§nze jeden Tag, die auf das Konto unserer Regierung gehen, weil sie die Waffenexporte nicht einstellt.

Stattdessen gedenken wir der Opfer des 2. Weltkrieges und schauen gro√üz√ľgig √ľber die t√§glichen Opfer der Gegenwart hinweg.

Vielleicht wird uns ja die nach dem Krieg in der Nord- und Ostsee versenkte Munition, die jetzt langsam ihre Giftstoffe freisetzt, zu der Einsicht bringen, dass die Waffenherstellung von Anfang bis Ende nur ein gro√ües Ungl√ľck sein kann.

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Pfingsten

„Pfingsten will erbeten sein, sonst bleibst Pfingsten Du allein!“

Im Gegensatz zu Weihnachten können die meisten Menschen mit Pfingsten wenig anfangen.

Selbst kommerziell wird Pfingsten nicht ausgeschöpft, obwohl man ja statt Osterhasen zum Beispiel Schokoladentauben verkaufen könnte oder statt Katzenzungen Flammenzungen.

Das Fest des Heiligen Geistes ist aber offenbar zu abstrakt, um greifbar zu sein.

Dabei w√§re es so sch√∂n, wenn wir in der weltweiten Verst√§ndigung Fortschritte machen w√ľrden.

Einige Ansätze dazu gibt es ja, wenn die jungen Menschen weltweit gleichzeitig auf die Straße gehen, um ihrer Sorge um die vom Klimawandel bedrohte Erde Ausdruck zu verleihen.

Da spielen die verschiedenen Sprachen keine Rolle mehr, sondern alle haben verstanden, dass es an der Zeit ist, mehr zu tun von dem, was der Erde gut tut und weniger von dem, was ihr schadet.

Die Unterst√ľtzung des Himmels dabei will aber erbeten sein, sonst wird er in seiner freilassenden Art nicht eingreifen.

Hier gilt ganz besonders das Wort: „Bittet, so wird Euch gegeben!“

Dann steht der Ausgie√üung des Heiligen Geistes nichts mehr im Wege und wir d√ľrfen gespannt sein, wo √ľberall das „wir haben verstanden“ h√∂rbar wird.

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Freiheit

Wir gehen auf Pfingsten zu, das Fest des Heiligen Geistes.

Ist uns der Geist wirklich heilig?

Noch haben wir ein freies Geistesleben, aber AKK hat schon Überlegungen aufgeworfen, ob das mit der digitalen Meinungsfreiheit so bleiben sollte, nachdem das Rezo-Video die CDU ziemlich bloß gestellt hat.

Unzählige Botschaften der Medien branden täglich an uns heran und wir wissen immer weniger, was wahr ist und was gelogen.

Umso mehr braucht es den gesunden Menschenverstand, die Geister zu unterscheiden und nur dem Geist zu vertrauen, der es wirklich verdient.

Pfingsten gibt uns die M√∂glichkeit, dar√ľber nachzudenken, wer oder was unser Denken inspiriert und wie wir mit der Freiheit der Gedanken umgehen m√∂chten.

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Der Feiertag

Heute ist ein Br√ľckentag, der daf√ľr sorgt, dass viele Arbeitnehmer wegen des gestrigen Feiertages ein verl√§ngertes Wochenende haben.

Wir verdanken viele Feiertage dem christlichen Festeskreis und es gibt ja schon Stimmen, die fordern, auch islamische Feiertage als offiziell freie Tage einzuf√ľhren.

Die Moslems w√ľssten wahrscheinlich besser Bescheid, was dann zu feiern w√§re.

Bei den Christen verschwindet das Bewusstsein √ľber die Bedeutung der Feiertage mehr und mehr.

√úbrig bleibt nur die Freude auf ein paar freie Tage.

Feiertage sind aber kulturelle Höhepunkte des Jahres und werden im Himmel sehr ernst genommen und auch entsprechend gefeiert.

Es w√§re sch√∂n, wenn wir wieder eine Feiertagskultur entwickeln k√∂nnten, die aus mehr besteht als Freizeitvergn√ľgen und kulinarischen Gen√ľssen.

Ansonsten werden uns die Feiertage irgendwann abhanden kommen.

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