Pestizide

Pestizide sind, wie der Name schon sagt, wie die Pest, n├Ąmlich t├Âdlich.

Aber nicht nur f├╝r den Menschen, der dadurch vermehrt an Krebs erkrankt, sondern auch f├╝r die Tiere, die Mikroorganismen und damit auch f├╝r den Ackerboden, der unfruchtbar wird.

Trotzdem werden Regenw├Ąlder abgeholzt, um anschlie├čend mit Monokulturen, in denen der Einsatz von Pestiziden unumg├Ąnglich ist, den Boden relativ schnell in eine W├╝ste zu verwandeln.

Allein 2018 viel ein Gebiet so gro├č wie England den Baggern zum Opfer.

Gleichzeitig h├Âren wir, dass W├Ąlder die besten CO2-Schlucker sind und wir bei verst├Ąrkter Aufforstung den Klimawandel schaffen k├Ânnen.

Es wird eine Frage der Gewissensbildung innerhalb der weltweiten Agrarwirtschaft sein, damit sich diese Zust├Ąnde ├Ąndern.

Und so wie es in der Medizin allm├Ąhlich als verwerflich gilt, unbedacht Antibiotika einzusetzen, wird auch der Einsatz von Pestiziden hoffentlich bald als Missbrauchsdelikt geahndet werden.

 

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Johanni

Heute, an Johanni, entz├╝nden wir gerne Johannifeuer, obwohl Johannes doch im Wasser des Jordan getauft hat.

Die Feuer bringen zum Ausdruck, dass Johannes Herz vor Begeisterung ├╝ber den Christus brannte und er ihm mit Hilfe der Taufe zum „Durchbruch“ verhalf.

Was als kleine Kerzenflamme an Weihnachten mit dem Geburtsfest des Christus begann, ist nun am Geburtstag von Johannes dem T├Ąufer zum lodernden Feuer geworden.

Anstatt die Welt in einen Fl├Ąchenbrand kriegerischer Ereignisse zu verwandeln, sollten wir das Feuer der Begeisterung in uns wecken, dass der Herr die Einheit zwischen Himmel und Erde durch seine lebendige Beziehung zum Himmlischen Vater wieder hergestellt hat.

Die Begeisterung, mit der die jungen Menschen rund um den Globus f├╝r das Klima der Erde auf die Stra├če gehen, weckt Hoffnungen, dass die Mahnungen zum Sinneswandel durch Johannes den T├Ąufer Fr├╝chte tragen werden.

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Keiner ist’s gewesen

Die Rhetorik des Krieges ist immer dieselbe: „Keiner ist’s gewesen.“

Das war so bei den Giftgasangriffen in Syrien und ist auch jetzt wieder so bei den ├ľltankerangriffen in der Stra├če von Hormus.

Dabei werden solche Situationen bewusst eingesetzt, um einen Angriffskrieg nach Verteidigung aussehen zu lassen.

Aus diesem Dilemma gibt es nur einen Ausweg, n├Ąmlich nicht nur auf die Herstellung der Atombombe zu verzichten (nat├╝rlich auch die USA), sondern auf die Waffenproduktion generell.

Etwas herzustellen, wof├╝r am Ende keiner die Verantwortung ├╝bernehmen wird, ist v├Âllig unlogisch, verwerflich und unmenschlich.

Wenn unser Verstand nicht ausreicht, um das zu verstehen, sollte wenigstens unser Herz „nein“ dazu sagen.

Allein durch deutsche Waffen stirbt alle 15 Minuten ein Mensch irgendwo auf der Welt.

W├╝rden wir f├╝r jedes dieser Opfer vor dem Reichstag einen Kranz niederlegen, w├Ąren das 96 Kr├Ąnze jeden Tag, die auf das Konto unserer Regierung gehen, weil sie die Waffenexporte nicht einstellt.

Stattdessen gedenken wir der Opfer des 2. Weltkrieges und schauen gro├čz├╝gig ├╝ber die t├Ąglichen Opfer der Gegenwart hinweg.

Vielleicht wird uns ja die nach dem Krieg in der Nord- und Ostsee versenkte Munition, die jetzt langsam ihre Giftstoffe freisetzt, zu der Einsicht bringen, dass die Waffenherstellung von Anfang bis Ende nur ein gro├čes Ungl├╝ck sein kann.

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Pfingsten

„Pfingsten will erbeten sein, sonst bleibst Pfingsten Du allein!“

Im Gegensatz zu Weihnachten k├Ânnen die meisten Menschen mit Pfingsten wenig anfangen.

Selbst kommerziell wird Pfingsten nicht ausgesch├Âpft, obwohl man ja statt Osterhasen zum Beispiel Schokoladentauben verkaufen k├Ânnte oder statt Katzenzungen Flammenzungen.

Das Fest des Heiligen Geistes ist aber offenbar zu abstrakt, um greifbar zu sein.

Dabei w├Ąre es so sch├Ân, wenn wir in der weltweiten Verst├Ąndigung Fortschritte machen w├╝rden.

Einige Ans├Ątze dazu gibt es ja, wenn die jungen Menschen weltweit gleichzeitig auf die Stra├če gehen, um ihrer Sorge um die vom Klimawandel bedrohte Erde Ausdruck zu verleihen.

Da spielen die verschiedenen Sprachen keine Rolle mehr, sondern alle haben verstanden, dass es an der Zeit ist, mehr zu tun von dem, was der Erde gut tut und weniger von dem, was ihr schadet.

Die Unterst├╝tzung des Himmels dabei will aber erbeten sein, sonst wird er in seiner freilassenden Art nicht eingreifen.

Hier gilt ganz besonders das Wort: „Bittet, so wird Euch gegeben!“

Dann steht der Ausgie├čung des Heiligen Geistes nichts mehr im Wege und wir d├╝rfen gespannt sein, wo ├╝berall das „wir haben verstanden“ h├Ârbar wird.

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Freiheit

Wir gehen auf Pfingsten zu, das Fest des Heiligen Geistes.

Ist uns der Geist wirklich heilig?

Noch haben wir ein freies Geistesleben, aber AKK hat schon ├ťberlegungen aufgeworfen, ob das mit der digitalen Meinungsfreiheit so bleiben sollte, nachdem das Rezo-Video die CDU ziemlich blo├č gestellt hat.

Unz├Ąhlige Botschaften der Medien branden t├Ąglich an uns heran und wir wissen immer weniger, was wahr ist und was gelogen.

Umso mehr braucht es den gesunden Menschenverstand, die Geister zu unterscheiden und nur dem Geist zu vertrauen, der es wirklich verdient.

Pfingsten gibt uns die M├Âglichkeit, dar├╝ber nachzudenken, wer oder was unser Denken inspiriert und wie wir mit der Freiheit der Gedanken umgehen m├Âchten.

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Der Feiertag

Heute ist ein Br├╝ckentag, der daf├╝r sorgt, dass viele Arbeitnehmer wegen des gestrigen Feiertages ein verl├Ąngertes Wochenende haben.

Wir verdanken viele Feiertage dem christlichen Festeskreis und es gibt ja schon Stimmen, die fordern, auch islamische Feiertage als offiziell freie Tage einzuf├╝hren.

Die Moslems w├╝ssten wahrscheinlich besser Bescheid, was dann zu feiern w├Ąre.

Bei den Christen verschwindet das Bewusstsein ├╝ber die Bedeutung der Feiertage mehr und mehr.

├ťbrig bleibt nur die Freude auf ein paar freie Tage.

Feiertage sind aber kulturelle H├Âhepunkte des Jahres und werden im Himmel sehr ernst genommen und auch entsprechend gefeiert.

Es w├Ąre sch├Ân, wenn wir wieder eine Feiertagskultur entwickeln k├Ânnten, die aus mehr besteht als Freizeitvergn├╝gen und kulinarischen Gen├╝ssen.

Ansonsten werden uns die Feiertage irgendwann abhanden kommen.

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Himmelfahrt

Was geschieht, wenn der Christus, der schon bei seiner Verkl├Ąrung gezeigt hat, dass er wie die Sonne leuchten kann, in den Himmel aufsteigt?

Sein Auferstehungsleib wird zur Lichtgestalt, die ├╝ber das Spektrum der Regenbogenfarben entschwindet.

Diese Farbigkeit schenkt sich aber nicht nur in den Himmel hinein, sondern auch zur Erde hin.

Auf dem heute morgen im Allg├Ąu aufgenommenen Bild sieht man sehr sch├Ân, wie die Landschaft f├Ârmlich gebadet wird im Licht.

Und das, was die physische Sonne vormacht, vollzieht der Christus auf geistiger Ebene ganz entsprechend.

Von daher ist Himmelfahrt jedes Jahr ein gro├čes Farbengeschenk auch an die Erde, die es dankbar tief in sich einsaugt wie ein trockener Schwamm und damit Regenerationsimpulse empf├Ąngt.

Wir k├Ânnen daran ankn├╝pfen, wenn wir aus den H├Âhen die Regenbogenfarben erbitten, durch uns hindurch str├Âmen lassen und an die Erde weiterschenken.

Wo sich Himmelfahrt und Erdenfahrt der Farben die Hand reichen, atmet die Erde Hoffnungsluft und Zuversicht, dass wir den (Klima)Wandel schaffen werden.

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W├╝rde

Leider bleibt der Artikel 1 unseres Grundgesetzes, der heute 70. Geburtstag feiert, oft ein Konjunktiv, also eine M├Âglichkeitsform, an deren Ausgestaltung es mangelt.

W├╝rden wir die W├╝rde des Menschen tats├Ąchlich vollumf├Ąnglich anerkennen, s├Ąhe die Welt ganz anders aus.

Aber immerhin hat dieses Postulat jetzt 70 Jahre durchgehalten und es darf hinterfragt werden, wie es damit weitergehen soll.

Ich w├╝rde gerne den Begriff der „W├╝rde“ auf die ganze Sch├Âpfung ausdehnen, die unter der „B├╝rde“ unserer Missachtung leidet, einschlie├člich der Tiere und Pflanzen.

Da ist noch viel Handlungsbedarf, ansonsten wird unserer „verbrauchter“ Planet eine „H├╝rde“, die wir nur schwer ├╝berwinden.

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Europa

Es wird spannend am kommenden Sonntag, wenn das neue Europaparlament gew├Ąhlt wird.

Zwischen Russland und Amerika steht Europa gerade in der Zerrei├čprobe, ob sich die Menschen durch Fake News dazu hinrei├čen lassen, das Zusammenwirken der Vielfalt der V├Âlker immer mehr aufzuk├╝ndigen und Alleing├Ąnge zum Heil zu versuchen.

Wo die hinf├╝hren, k├Ânnte man leicht an der T├╝rkei, Ungarn, Gro├čbritannien und Amerika ablesen, bevor man sich entscheidet, in dasselbe Horn zu blasen.

Zumindest w├Ąhlen sollte man gehen, damit die eigene Stimme und Meinung mitgez├Ąhlt wird und sich in dem Wahlergebnis niederschl├Ągt.

Was dann dabei heraus kommt, werden wir wohl erst einmal akzeptieren m├╝ssen.

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Die Wiese

Obwohl am 4. Mai der Bericht der Konferenz zur Weltbiodiversit├Ąt aus Paris die Medienwelt aufgeschreckt hat, wollte man am 6. Mai die W├Ąlder Brandenburgs mit dem Insektengift „Karate Forst“ aus der Luft bespr├╝hen, um die Nonnenraupen, aber damit auch viele andere Gliederf├╝├čler zu t├Âten.

Dabei wei├č man schon lange, dass Monokulturen zu erh├Âhter Waldbrandgefahr und einseitigem Insektenbefall beitragen und man nur mehr Mischwald anlegen m├╝sste, um diese Probleme in den Griff zu bekommen.

Aber der Einsatz von Giften ist nicht nur in der Kriegsf├╝hrung, sondern auch in der Landwirtschaft und nat├╝rlich auch in der Medizin zur Standardwaffe geworden.

Chemotherapie und das Impfen kleinster Kinder mit Giftstoffen wird zunehmend sogar zwangsverordnet, wenn die Eltern sich dagegen wehren sollten.

Ein wundersch├Âner Film ├╝ber „Die Wiese – Das Paradies nebenan“ kann uns da eines Besseren belehren und l├Ąsst uns eintauchen in den Mikrokosmos vor der Haust├╝re.

Wenn da nicht die Rasenm├Ąher w├Ąren, die in diesen Tagen das aufkeimende Wachstum gleich wieder zunichte machen.

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