Abschied

Es gibt Menschen, die tragen die Seele eines verstorbenen Angeh√∂rigen in ihrer Aura und f√ľhlen sich dadurch begleitet und besch√ľtzt.

Ein solche Seele kostet den Menschen aber auch viel Kraft, weil sie in der Aura miternährt werden muss.

Deshalb ist es besser, sie geht ins Jenseits, wo sie sich weiterentwickeln kann und wenn sie es möchte, kann sie von dort aus trotzdem Hinterbliebene begleiten, aber aus einer kraftvollen Position heraus.

Trotzdem kommt es vor, dass der Mensch, der die Seele vorher in der Aura gesp√ľrt hat, sich nun verlassen f√ľhlt und diese Begleitung vermisst.

√Ąhnlich wird es wohl den J√ľngern gegangen sein, als Jesus sie erst als inkarniertes Wesen verlassen hat, dann als der Auferstandene doch wieder da war und an Himmelfahrt aber auch diese geistige Begleitung pl√∂tzlich verschwand.

Dass die J√ľnger und Freunde Jesu an Pfingsten doch wieder geistig beschenkt werden w√ľrden, konnten sie zun√§chst nicht ahnen, auch wenn es ihnen versprochen worden ist.

Von daher waren sie völlig verzweifelt und flehten händeringend darum, wie es denn nun weitergehen soll.

F√ľr uns bedeutet das, in dieser Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten Bitten an den Himmel zu richten, damit der Heilige Geist an Pfingsten die Antworten des Himmels auf diese Bitten auch ausgie√üen kann.

Denn wo keine Fragen oder Bitten aufsteigen, werden auch keine R√ľckmeldungen herunterkommen.

Gerade in Zeiten, wo wir nicht so genau wissen, welchem „Berater“ wir nun Glauben schenken sollen und der Streit dar√ľber heftig tobt, tut es gut, h√∂here Instanzen mit einzubeziehen.

Die Wissenschaft allein wird nicht reichen, um die Probleme der Gegenwart zu l√∂sen und ein bisschen Inspiration mit √ľbergeordneten Gedanken wird vielleicht manche Woge gl√§tten, die uns gerade seekrank macht.

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Visualisation

Nachdem es erst hieß, das neue Covid-19-Virus sei relativ stabil, deshalb könnte ein Impfstoff ihm wahrscheinlich den Garaus machen, kommt heute die Meldung, dass mutierte Varianten in Amerika entdeckt worden sind, die noch ansteckender seien, aber nicht tödlicher.

Unser militarisiertes Denken, das glaubt, gegen Viren k√§mpfen zu m√ľssen wie in einem Krieg, hat nicht begriffen, dass Krieg keinen Frieden bringt, sondern nur Verlierer.

Wir werden die Ansteckung nicht verhindern können, denn unsere Welt ist voller Mikroorganismen und wir leben von und mit ihnen.

Statt ständig gegen die Natur zu kämpfen, sollten wir sie lieben, achten und ehren, uns mit ihr versöhnen und Frieden schließen.

Wir legen heute die Weichen f√ľr die Welt von morgen.

Was wir uns heute lebhaft bildlich vorstellen und w√ľnschen, ist im Geistigen gegenw√§rtig und realisiert sich in der Zukunft.

Also widmen wir mehr unserer Zeit dem, wie wir k√ľnftig leben wollen und weniger den pessimistischen Bedenkentr√§gern, die nur die dunklen Wolken am Himmel, aber nicht die Sonne dahinter sehen.

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Virenjagd

7,4 Milliarden Euro hat die Geberkonferenz gestern weltweit eingesammelt, um einen Impfstoff zu finden und herzustellen, den wir, – wie es die Erfahrung mit der Schweinegrippe 2010 gelehrt hat, – wahrscheinlich nie brauchen werden.

Denn beim Kampf gegen die Viren ist es wie mit dem Regen:

Wenn er aufgehört hat, brauchst du keinen Regenschirm mehr und bis der nächste Regen kommt, ist dein Schirm kaputt und du brauchst einen neuen.

Was ich vor mir sehe, ¬†sind Schulen, Krankenh√§user, Brunnen, B√§ume, Lebensmittel f√ľr arme Gebiete, die mit diesem Geld finanziert werden k√∂nnten, weil Viren sich bekanntlich da am meisten ausbreiten, wo katastrophale Zust√§nde herrschen.

Und davon gibt es leider immer noch genug.

Deshalb brauchen wir eine Medizin und Landwirtschaft, die das Milieu in uns und um uns ver√§ndert, sodass wir und die Natur bl√ľhen, wachsen und gedeihen.

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Angst und Enge

Zu Wilhelm Buschs Zeiten trieben noch Max und Moritz ihre Streiche und wir fanden sie lustig.

Heute schleichen zwei andere Gestalten durch unsere Gassen und die sind gar nicht lustig.

Sie heißen Angst und Enge.

Angst vor einem unberechenbaren Virus und vor dem Verlust der Existenz.

Eng wird es dadurch entweder im Geldbeutel oder in der Wohnung, weil wir Ausgangsbeschr√§nkungen unterworfen sind und die √∂ffentlichen „Aufbewahrungsanstalten“ geschlossen haben.

Wochenlang haben uns die akkumulierenden Zahlen der Infizierten und Toten erschreckt und jetzt sollen wir f√ľr unbestimmte Zeit mit Masken herumlaufen, deren Nutzen bei falschem Gebrauch sehr zweifelhaft ist.

Es wird höchste Zeit, dass wir die beiden Gesellen durchschauen und uns neue Freunde zulegen.

Wie wäre es mit freiem Mut und Gottes Frieden?

Beide helfen uns, die √§ngstliche Enge zu √ľberwinden, sie st√§rken unser Immunsystem und machen uns wieder zu gesunden und lebensfrohen Menschen.

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