Der ZauberschlĂŒssel

Beim G20-Gipfel in Buenos Aires treffen sie alle aufeinander, die MĂ€chtigen dieser Welt, die ansonsten Milliarden ausgeben, um sich gegenseitig mit den schlimmsten Waffen zu bedrohen.

Und das alles nur, weil man nicht miteinander zu sprechen weiß in einer Sprache, die zum gemeinsamen VerstĂ€ndnis fĂŒhrt.

Es gibt einen ZauberschlĂŒssel, der die Herzen aufschließt und die Grundlage fĂŒr „verstĂ€ndnisvolle GesprĂ€che“ legt.

Den möchte ich gerne in die Mitte der großen GesprĂ€chsrunde legen, in der Hoffnung, dass Einsicht, Weitsicht und Vernunft in den Regierenden zunimmt.

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Islamkonferenz

Heute traf man sich wieder innerhalb der Deutschen Islamkonferenz mit dem Fokus auf eine gemeinsame Schnittmenge, die Unterschiede ĂŒberbrĂŒckt.

Gefordert wurde von Horst Seehofer ein Islam „von, fĂŒr und aus Deutschland“ und weniger Einfluss aus dem Ausland.

Was fĂŒr eine Kehrtwende eines Mannes, der noch vor kurzem gesagt hat, „der Islam gehört nicht zu Deutschland“.

Aber weder so noch anders herum wird ein Schuh daraus, denn der Islam ist keine „deutsche“ Angelegenheit, sondern eine Weltreligion, an die natĂŒrlich auch Menschen in Deutschland glauben.

Sollten wir uns nicht lieber darum bemĂŒhen, allgemein gĂŒltige Werte von religiösem Leben zu beschreiben, in denen sich viele Religionen wiederfinden können und worauf man sich dann auch einigen könnte, um friedlich miteinander auszukommen?

In den folgenden Zeilen habe ich einige dieser Werte aufgezĂ€hlt und man kann sie gerne beliebig ergĂ€nzen, wenn sie sich im Rahmen des respektvollen Umgangs mit „AndersglĂ€ubigen“ bewegen.

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InnenrÀume

Wo ist die Seele in uns verankert?

Das ist eine Frage, die durch die Jahrhunderte hindurch sehr unterschiedlich beantwortet worden ist.

Wohnt die Seele im Zwerchfell, im Herzen, im Gehirn oder in den Zellen?

Nein, sie hat ihr eigenes Haus mit RĂ€umen, die wir die „InnenrĂ€ume der Seele“ nennen können.

Die östliche Weisheit hat diese RĂ€ume zumindest schon einmal von außen erfasst und sie „Chakren“ genannt.

Aber dass man in diese „Chakren“ auch hineingehen kann, sich darin umschauen kann und sogar Bewohner darin findet, das weiß man noch nicht so lange.

Trotzdem ist es eine große Bereicherung, wenn sich diese RĂ€ume erschließen und es trĂ€gt sehr viel zur geistigen Gesundheit bei, sie systematisch kennenzulernen, zu pflegen und zu erweitern.

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Friedenstag

Der 11.11.18 ist der Tag des Endes des ersten Weltkrieges.

Ganz Europa hat das hundertjÀhrige JubilÀum gefeiert und wÀren da nicht die schrecklichen 12 Jahre zwischen 1933 und 1945, gÀbe es noch mehr zu feiern.

Heute hat Frau Merkel eine europĂ€ische Armee angeregt als Garant dafĂŒr, dass wir uns in Europa nie mehr bekriegen.

Vor 2 Tagen hat sie aber auch erwÀhnt, dass es heute weltweit 220 bewaffnete Konflikte gibt.

Viele davon werden mit deutschen Waffen ausgetragen.

Also nur, weil der Krieg ein bisschen weiter weg gezogen ist, ist er doch noch lange nicht verschwunden.

Wenn wir BĂŒndnisse miteinander eingehen, dann am besten kreuz und quer ĂŒber die ganze Welt, alle mit jedem und jeder mit allen.

Dann können wir allmÀhlich die MilitÀrausgaben abbauen und die kulturellen Beziehungen verstÀrken.

Denn Kriege werden erst verschwinden, wenn es keine Krieger mehr gibt und allen das Geld zu schade ist, um es in Munition zu verpulvern.

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Vertrauen

Heute sind Kongresswahlen in Amerika und wir dĂŒrfen gespannt sein, fĂŒr was sich die Menschen entscheiden.

Den Wahlkampf beherrschte vor allem die aggressive Rhetorik des PrĂ€sidenten, die inzwischen sogar schon zu Briefbombenattentatsversuchen gefĂŒhrt hat.

Doch dass da ein Zusammenhang bestehen könnte, wird vehement abgelehnt, obwohl es doch sehr naheliegt.

Das steht schon in der Bibel: „Wer Wind sĂ€t, wird Sturm ernten.“ (Hosea 7)

In Anlehnung daran ist das folgende Gedicht entstanden, das dem Misstrauen allem Fremden gegenĂŒber die Kraft des Vertrauens entgegenstellt, ohne die wir nicht auskommen werden.

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Allerseelen

WÀhrend Allerheiligen in 5 BundeslÀndern noch ein Feiertag ist, steht Allerseelen nur noch wie ein AnhÀngsel von Allerheiligen im Kalender und wird wenig bedacht.

Dabei ist es ein sehr wichtiger Tag im Jahreslauf.

Alle Seelen Verstorbener, die noch nicht ins Jenseits gegangen sind und sich im Erdenumkreis aufhalten aus den verschiedensten GrĂŒnden, werden heute eingeladen, diesen Weg ins Jenseits zu gehen, damit sie sich dort weiterentwickeln können.

Zur Beruhigung darf diesen Seelen gesagt werden, dass sie vom Jenseits aus trotzdem ihren Angehörigen nahe sein können, wenn sie das wĂŒnschen.

Aber sich in deren Aura einzunisten oder in GebĂ€uden aufzuhalten ist auf Dauer keine Lösung und Erlösung fĂŒr diese Seelen, weshalb sie in der Tradition ja auch „arme“ oder „verlorene“ Seelen genannt werden.

Von daher ist der Allerseelentag zur Reinigung der seelischen AtmosphÀre unserer Erde so lange unabkömmlich, bis es alle Menschen nach dem Sterben schaffen, ins Jenseits zu gehen.

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Allerheiligen

Wer ist uns heilig?

Wer tut uns so gut, dass wir uns in seiner Gegenwart aufgehoben, verstanden, geliebt und angenommen fĂŒhlen?

Wer gibt uns Kraft, Zuversicht und Selbstvertrauen?

In wessen Umgebung werden wir heil, gesund, vollkommen?

Das sind die Fragen an Allerheiligen, um unseren Heiligen zu finden, der unser Leben sinnvoll ergÀnzt, befruchtet und befriedet.

Wohl dem, der seinen „Heiligen“ im eigenen Freundes- oder Bekanntenkreis findet.

Falls da weit und breit keiner ist, dann empfiehlt sich der Blick ins Lexikon der Heiligen.

Wobei es auch viele Heilige in anderen Kulturen gibt, die nicht vergessen werden sollten.

Sich mit dem, was uns heilig ist, zu beschÀftigen, trÀgt auf alle FÀlle zum eigenen Heilwerden bei.

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