Tag der Patientensicherheit

Heute ist zum ersten Mal der „Tag der Patientensicherheit“, weil medizinische Maßnahmen nicht immer nur hilfreich sind, sondern auch tödlich enden können.

Die WHO geht davon aus, dass in jeder Minute weltweit 5 Menschen aufgrund fehlerhafter Medizinversorgung sterben.

Auf der anderen Seite wird beobachtet, dass sich die Menschen bei banalen Krankheiten immer weniger selbst zu helfen wissen.

Wie in vielen anderen Bereichen auch machen wir uns zunehmend abhängig von scheinbaren Experten, die laut WHO in 40% der Fälle eine Fehlentscheidung treffen.

Deswegen ist es sinnvoll, mehr auf sein Bauchgefühl zu hören und sich vom eigenen Körper sagen zu lassen, was ihm gut tut und was nicht.

Und den Abend dafür zu nutzen, in Ruhe zurück zu schauen auf den Tag und sich zu fragen, ob wir unser selbstgestecktes Tagesziel erreicht haben.

Das allein trägt schon viel zu einer gesunden Lebensführung bei.

Pestizide

Pestizide sind, wie der Name schon sagt, wie die Pest, nämlich tödlich.

Aber nicht nur für den Menschen, der dadurch vermehrt an Krebs erkrankt, sondern auch für die Tiere, die Mikroorganismen und damit auch für den Ackerboden, der unfruchtbar wird.

Trotzdem werden Regenwälder abgeholzt, um anschließend mit Monokulturen, in denen der Einsatz von Pestiziden unumgänglich ist, den Boden relativ schnell in eine Wüste zu verwandeln.

Allein 2018 viel ein Gebiet so groß wie England den Baggern zum Opfer.

Gleichzeitig hören wir, dass Wälder die besten CO2-Schlucker sind und wir bei verstärkter Aufforstung den Klimawandel schaffen können.

Es wird eine Frage der Gewissensbildung innerhalb der weltweiten Agrarwirtschaft sein, damit sich diese Zustände ändern.

Und so wie es in der Medizin allmählich als verwerflich gilt, unbedacht Antibiotika einzusetzen, wird auch der Einsatz von Pestiziden hoffentlich bald als Missbrauchsdelikt geahndet werden.

 

Johanni

Heute, an Johanni, entzünden wir gerne Johannifeuer, obwohl Johannes doch im Wasser des Jordan getauft hat.

Die Feuer bringen zum Ausdruck, dass Johannes Herz vor Begeisterung über den Christus brannte und er ihm mit Hilfe der Taufe zum „Durchbruch“ verhalf.

Was als kleine Kerzenflamme an Weihnachten mit dem Geburtsfest des Christus begann, ist nun am Geburtstag von Johannes dem Täufer zum lodernden Feuer geworden.

Anstatt die Welt in einen Flächenbrand kriegerischer Ereignisse zu verwandeln, sollten wir das Feuer der Begeisterung in uns wecken, dass der Herr die Einheit zwischen Himmel und Erde durch seine lebendige Beziehung zum Himmlischen Vater wieder hergestellt hat.

Die Begeisterung, mit der die jungen Menschen rund um den Globus für das Klima der Erde auf die Straße gehen, weckt Hoffnungen, dass die Mahnungen zum Sinneswandel durch Johannes den Täufer Früchte tragen werden.

Keiner ist’s gewesen

Die Rhetorik des Krieges ist immer dieselbe: „Keiner ist’s gewesen.“

Das war so bei den Giftgasangriffen in Syrien und ist auch jetzt wieder so bei den Öltankerangriffen in der Straße von Hormus.

Dabei werden solche Situationen bewusst eingesetzt, um einen Angriffskrieg nach Verteidigung aussehen zu lassen.

Aus diesem Dilemma gibt es nur einen Ausweg, nämlich nicht nur auf die Herstellung der Atombombe zu verzichten (natürlich auch die USA), sondern auf die Waffenproduktion generell.

Etwas herzustellen, wofür am Ende keiner die Verantwortung übernehmen wird, ist völlig unlogisch, verwerflich und unmenschlich.

Wenn unser Verstand nicht ausreicht, um das zu verstehen, sollte wenigstens unser Herz „nein“ dazu sagen.

Allein durch deutsche Waffen stirbt alle 15 Minuten ein Mensch irgendwo auf der Welt.

Würden wir für jedes dieser Opfer vor dem Reichstag einen Kranz niederlegen, wären das 96 Kränze jeden Tag, die auf das Konto unserer Regierung gehen, weil sie die Waffenexporte nicht einstellt.

Stattdessen gedenken wir der Opfer des 2. Weltkrieges und schauen großzügig über die täglichen Opfer der Gegenwart hinweg.

Vielleicht wird uns ja die nach dem Krieg in der Nord- und Ostsee versenkte Munition, die jetzt langsam ihre Giftstoffe freisetzt, zu der Einsicht bringen, dass die Waffenherstellung von Anfang bis Ende nur ein großes Unglück sein kann.

Pfingsten

„Pfingsten will erbeten sein, sonst bleibst Pfingsten Du allein!“

Im Gegensatz zu Weihnachten können die meisten Menschen mit Pfingsten wenig anfangen.

Selbst kommerziell wird Pfingsten nicht ausgeschöpft, obwohl man ja statt Osterhasen zum Beispiel Schokoladentauben verkaufen könnte oder statt Katzenzungen Flammenzungen.

Das Fest des Heiligen Geistes ist aber offenbar zu abstrakt, um greifbar zu sein.

Dabei wäre es so schön, wenn wir in der weltweiten Verständigung Fortschritte machen würden.

Einige Ansätze dazu gibt es ja, wenn die jungen Menschen weltweit gleichzeitig auf die Straße gehen, um ihrer Sorge um die vom Klimawandel bedrohte Erde Ausdruck zu verleihen.

Da spielen die verschiedenen Sprachen keine Rolle mehr, sondern alle haben verstanden, dass es an der Zeit ist, mehr zu tun von dem, was der Erde gut tut und weniger von dem, was ihr schadet.

Die Unterstützung des Himmels dabei will aber erbeten sein, sonst wird er in seiner freilassenden Art nicht eingreifen.

Hier gilt ganz besonders das Wort: „Bittet, so wird Euch gegeben!“

Dann steht der Ausgießung des Heiligen Geistes nichts mehr im Wege und wir dürfen gespannt sein, wo überall das „wir haben verstanden“ hörbar wird.

Freiheit

Wir gehen auf Pfingsten zu, das Fest des Heiligen Geistes.

Ist uns der Geist wirklich heilig?

Noch haben wir ein freies Geistesleben, aber AKK hat schon Überlegungen aufgeworfen, ob das mit der digitalen Meinungsfreiheit so bleiben sollte, nachdem das Rezo-Video die CDU ziemlich bloß gestellt hat.

Unzählige Botschaften der Medien branden täglich an uns heran und wir wissen immer weniger, was wahr ist und was gelogen.

Umso mehr braucht es den gesunden Menschenverstand, die Geister zu unterscheiden und nur dem Geist zu vertrauen, der es wirklich verdient.

Pfingsten gibt uns die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wer oder was unser Denken inspiriert und wie wir mit der Freiheit der Gedanken umgehen möchten.

Der Feiertag

Heute ist ein Brückentag, der dafür sorgt, dass viele Arbeitnehmer wegen des gestrigen Feiertages ein verlängertes Wochenende haben.

Wir verdanken viele Feiertage dem christlichen Festeskreis und es gibt ja schon Stimmen, die fordern, auch islamische Feiertage als offiziell freie Tage einzuführen.

Die Moslems wüssten wahrscheinlich besser Bescheid, was dann zu feiern wäre.

Bei den Christen verschwindet das Bewusstsein über die Bedeutung der Feiertage mehr und mehr.

Übrig bleibt nur die Freude auf ein paar freie Tage.

Feiertage sind aber kulturelle Höhepunkte des Jahres und werden im Himmel sehr ernst genommen und auch entsprechend gefeiert.

Es wäre schön, wenn wir wieder eine Feiertagskultur entwickeln könnten, die aus mehr besteht als Freizeitvergnügen und kulinarischen Genüssen.

Ansonsten werden uns die Feiertage irgendwann abhanden kommen.

Himmelfahrt

Was geschieht, wenn der Christus, der schon bei seiner Verklärung gezeigt hat, dass er wie die Sonne leuchten kann, in den Himmel aufsteigt?

Sein Auferstehungsleib wird zur Lichtgestalt, die über das Spektrum der Regenbogenfarben entschwindet.

Diese Farbigkeit schenkt sich aber nicht nur in den Himmel hinein, sondern auch zur Erde hin.

Auf dem heute morgen im Allgäu aufgenommenen Bild sieht man sehr schön, wie die Landschaft förmlich gebadet wird im Licht.

Und das, was die physische Sonne vormacht, vollzieht der Christus auf geistiger Ebene ganz entsprechend.

Von daher ist Himmelfahrt jedes Jahr ein großes Farbengeschenk auch an die Erde, die es dankbar tief in sich einsaugt wie ein trockener Schwamm und damit Regenerationsimpulse empfängt.

Wir können daran anknüpfen, wenn wir aus den Höhen die Regenbogenfarben erbitten, durch uns hindurch strömen lassen und an die Erde weiterschenken.

Wo sich Himmelfahrt und Erdenfahrt der Farben die Hand reichen, atmet die Erde Hoffnungsluft und Zuversicht, dass wir den (Klima)Wandel schaffen werden.

Würde

Leider bleibt der Artikel 1 unseres Grundgesetzes, der heute 70. Geburtstag feiert, oft ein Konjunktiv, also eine Möglichkeitsform, an deren Ausgestaltung es mangelt.

Würden wir die Würde des Menschen tatsächlich vollumfänglich anerkennen, sähe die Welt ganz anders aus.

Aber immerhin hat dieses Postulat jetzt 70 Jahre durchgehalten und es darf hinterfragt werden, wie es damit weitergehen soll.

Ich würde gerne den Begriff der „Würde“ auf die ganze Schöpfung ausdehnen, die unter der „Bürde“ unserer Missachtung leidet, einschließlich der Tiere und Pflanzen.

Da ist noch viel Handlungsbedarf, ansonsten wird unserer „verbrauchter“ Planet eine „Hürde“, die wir nur schwer überwinden.

Europa

Es wird spannend am kommenden Sonntag, wenn das neue Europaparlament gewählt wird.

Zwischen Russland und Amerika steht Europa gerade in der Zerreißprobe, ob sich die Menschen durch Fake News dazu hinreißen lassen, das Zusammenwirken der Vielfalt der Völker immer mehr aufzukündigen und Alleingänge zum Heil zu versuchen.

Wo die hinführen, könnte man leicht an der Türkei, Ungarn, Großbritannien und Amerika ablesen, bevor man sich entscheidet, in dasselbe Horn zu blasen.

Zumindest wählen sollte man gehen, damit die eigene Stimme und Meinung mitgezählt wird und sich in dem Wahlergebnis niederschlägt.

Was dann dabei heraus kommt, werden wir wohl erst einmal akzeptieren müssen.