Heilig Drei König

Den Abschluss der 12 Heiligen Nächte bildet das Fest der Heiligen Drei Könige am heutigen 6. Januar.

Ob sie nun Weise, Magier, Sterndeuter oder tatsächlich Könige waren, sei einmal dahingestellt.

Sie haben auf jeden Fall die Zeichen der Zeit erkannt und dem neu geborenen Jesuskind ihre Aufwartung gemacht.

Das Gebiet von Palästina bis nach Persien beheimatete damals die Hochkulturen der Menschheit.

Wo stehen wir heute, wenn der amerikanische Präsident damit droht, die Kulturschätze des Iran zerstören zu wollen?

Dabei ist er selbst einst König Ludwig XIV. gewesen und lebt in seinem Trump-Tower mit den gleichen Möbeln wie einst im Schloss Versailles.

Mein innerer Appell an ihn hört sich wie folgt an:

„Lieber König Donald, nehmen Sie sich doch bitte ein Vorbild an den Weisen aus dem Morgenland und verneigen sich vor dem Friedensstifter Jesus Christus, anstatt sich von radikal Evangelikalen segnen und einreden zu lassen, es sei rechtens, Menschen mit Drohnen anonym umzubringen. Oder ist König Herodes Ihr heimliches Vorbild? Dann sollten Sie sich damit beschäftigen, wie er geendet hat und ob Sie das tatsächlich wollen. Wir leben im Jahr 2020 und da braucht es kein regionales, sondern ein globales politisches Denken und Handeln. Abendland und Morgenland sollten sich endlich die Hand reichen, dann werden alle ein besseres Leben haben!“

2020

Wir gehen auf 2020 zu und dürfen anfangen, darüber nachzudenken, was da auf uns zukommt.

Der Charakter eines Jahres wird nicht unerheblich geprägt durch seine Jahreszahl.

In der Zahl 2020 haben wir zwei mal die 2 und zwei mal die 0.

Das ergibt in der Quersumme 400.

Die Zahl 4 steht für die Erde, die Zahl 0 steht für das Umfassende.

Die zweite 0 ist eine Unterstützung für das Umfassende im Sinne einer zunehmenden Schwingungserhöhung der Erde.

Soweit der lichte Anteil der Zahlenmystik.

Die Schattenseite dieses Jahres zeigt eine Verdoppelung der Dualität, also der Auseinandersetzung des Lichten mit dem Dunklen, des Guten mit dem Bösen in direkter und indirekter Weise.

Das heißt, in dieser Zahl schlummert auch eine Zerreißprobe für die Erde.

Von daher braucht dieses Jahr mehr als je zuvor eine klare Positionierung der Menschen.

Neutral außen vor bleiben wird nicht mehr gehen, sondern es erklingt das bekannte Wort:

„Wer nicht für mich ist, ist wider mich“ (Lk.11, Mtth.12, Mk.3).

Zwanzig-Zwanzig ist wie ein zweischneidiges Schwert, vor dem wir uns nicht zu fürchten brauchen, wenn wir wissen, wo wir stehen und gleichzeitig beweglich bleiben.

 

Mein Geschenk

Geschenke spielen eine große Rolle beim Weihnachtsfest, vor allem für die Kinder.

Aber womit macht man einen Erwachsenen glücklich, der schon alles hat?

An Weihnachten bedenken wir ja, was uns vom Himmel geschenkt wird, nämlich der Beistand des Sohnes Gottes.

Von daher wäre es doch ein schönes Geschenk, darauf aufmerksam zu machen, den Blick zum Himmel zu richten.

Der Anblick ungezählter Sterne lässt auch den größten Erwachsenen ganz klein werden und rückt ihn damit wie selbstverständlich in die Nähe des Christkindes.

Und wenn wir von ihm lernen, uns unserer himmlischen Heimat bewusst zu werden, haben wir in diesen heiligen Nächten das große Los gezogen!

P.S.: In Asien lohnte sich der Blick zum Himmel heute ganz besonders, denn dort war eine seltene ringförmige Sonnenfinsternis zu sehen!

Wintersonnenwende

Wir haben es geschafft, die dunkle Zeit neigt sich dem Ende zu und in ein paar Tagen wird es wieder heller!

Die lebenserhellende Kraft brauchen wir aber nicht nur von der sichtbaren Sonne abhängig machen.

Durch das Weihnachtsfest werden wir jedes Jahr aufs Neue daran erinnert, das uns ein „Retter in der Not“ besucht, der sich mit seinen überirdischen Möglichkeiten anbietet, Licht in so manches Dunkel zu bringen.

Seine Hilfe auszuschöpfen liegt allerdings an uns, denn aufdrängen wird er sich nicht.

Bei genauerem Hinsehen hat er eine Menge Geschenke im Gepäck, mit denen wir zwischenmenschliche Probleme, ökologische Fragen gesundheitliche Belastungen und vieles mehr besser verstehen und handhaben lernen.

Eine geistige Sonne, die ganzjährig scheint, erschließt sich dem interessierten Begutachter der Weihnachtsgeschichte, die in drei Tagen ihren Höhepunkt feiert.

Wer gerne singt, hier ist eine Vertonung dieses Gedichtes:

 

Sehnsucht nach…?

Wenn ich die Massen sehe, die sich durch immer mehr Weihnachtsmärkte schieben, frage ich mich, was die Menschen da suchen?

Sind es Weihnachtsgeschenke oder die weihnachtliche Stimmung, die Sehnsucht nach Frieden und Harmonie?

Oder ist es der Geruchssinn, der stimuliert werden möchte und uns zu Glühwein, Bratwurst und frisch gerösteten Mandeln greifen lässt?

Wenn es ein bisschen inneres Licht ist, was wir suchen, leiser Zuspruch und die Hoffnung auf eine heiler werdende Welt, dann kann ich ein paar Zeilen beisteuern, die beschreiben, worauf zu achten wäre, damit sich das erfüllt.

Und wer Noten lesen kann, dem sei die Melodie dazu geschenkt.

Dann erleben wir Weihnachten nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch da, wo es hin gehört: bei der inneren Krippe, die für das Christkind bereitet ist.

Macht hoch die Tür

Die Adventszeit soll uns darauf vorbereiten, unsere inneren Türen zu öffnen für den Sohn Gottes.

Überall stehen jetzt schon Weihnachtsbäume, obwohl es noch 14 Tage bis zum Fest sind und die meisten Menschen sagen, dass sie noch gar nicht auf Weihnachten eingestimmt seien.

Wobei die Menschenmassen auf den Weihnachtsmärkten zeigen, wie sehr man sich nach einem inneren Lichterlebnis sehnt.

Zu wissen, dass man im Himmel auch Weihnachten feiert und sich sehr darauf freut, kann uns vielleicht eine Hilfe sein, uns auf das Wesentliche dieses Festes zu konzentrieren.

Und dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir diesen hohen Besuch empfangen dürfen, auch wenn die zahlreichen Weihnachtsfeiern routinemäßig jedes Jahr ausgetragen werden.

Auf die Melodie von „Macht hoch die Tür…“ habe ich dieses Weihnachtslied mit einem neuen Text versehen, der es aus den nostalgischen Gefühlen heraushebt in ein umfassenderes Nachdenken hinein, was uns an Weihnachten erwarten kann, wenn wir uns entsprechend darauf vorbereiten.

 

Die neue Zeit

Die SPD ist auf ihrem Parteitag „in die neue Zeit“ aufgebrochen.

Sie will den bisherigen Umgang mit den finanziell Schwachen der Gesellschaft ändern.

Tatsächlich bewegen wir uns schon seit 2004 langsam in die Epoche der „Geschwisterlichkeit“ hinein und heraus aus dem Fahrwasser des egoistischen Habewillens auf Kosten anderer.

Wenn diese Epoche ganz aufgeblüht sein wird, werden wir uns nur noch wohl fühlen, wenn es unseren Mitmenschen auch einigermaßen gut geht.

Und das aber global empfunden und nicht national wohlgemerkt.

Bis dahin ist noch ein langer Weg zurückzulegen, aber es spricht ja nichts dagegen, in unseren Routenplaner schon mal einzugeben, wo wir 2030 oder 2050 angekommen sein wollen.

Ob die Erde dann ein oder zwei Grad wärmer sein wird, werden wir sehen.

Die Herzenswärme jedenfalls könnte in ihrer Durchschnittstemperatur bis dahin gefahrlos ruhig noch etwas mehr ansteigen.

 

Licht-Schutz-Meditation

Heute kommt der Nikolaus mit seinem goldenen Buch und spiegelt uns, was von unserem Tun und Lassen lichtvoll im Weltengedächtnis hängen geblieben ist.

Knecht Rupprecht hat er auch dabei, der in seinem Sack die Späne unseres Hobelns eingesammelt hat und nicht immer leicht daran trägt.

„Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten“, weil die dunklen Wesen wie Motten vom Licht magisch angezogen werden.

Nur dass sie auch versuchen, unser Leuchten möglichst klein zu halten oder gar zu unterbinden.

In jüngster Zeit versuchen sie das sehr indirekt und subtil, damit wir es möglichst lange nicht bemerken.

Deshalb ist uns eine Schutzmeditation ans Herz gelegt worden, die den spirituell Strebenden weniger angreifbar macht und denen, die ihm Arges wollen, eher den Spiegel vorhält, als ihn belästigen zu können.

So lege ich dieses Nikolaus-Geschenk in den Schuh des aufmerksamen Lesers als möglichst täglichen Wegbegleiter durch das kommende Jahr.

Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag wurde einmal für Notstandszeiten eingeführt und dann der Pflegeversicherung geopfert.

Außer in Sachsen, da ist er noch ein Feiertag, vielleicht, weil man dort den „Nazinotstand“ diskutiert?

Büßen und Beten scheint völlig überholt und unmodern zu sein.

Angesichts der Hilflosigkeit bei vielen Themen unserer Zeit stellt sich aber doch die Frage, ob ein Tag im Jahr überhaupt ausreichen würde, zur Umkehr aufzurufen und dafür zu beten, dass das auch gelingen möge.

Von daher lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie wir diesen Feiertag metamorphosieren könnten und jeden Abend ein bisschen in unsere Tagesrückschau einbinden, um uns bei der Lösung privater und globaler Probleme zu unterstützen.

30 Jahre Mauerfall

Morgen feiern wir 30 Jahre Mauerfall und damit die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands.

Rückblickend ist man stolz auf die wunderschön renovierten Innenstädte, die das Einheitsbraun der DDR-Zeit farbenfroh überwunden haben.

In den Seelen vieler Menschen des Ostens sieht es aber nicht so rosig aus, weil sie sich von der Vereinnahmung des Westens doch etwas überrollt gefühlt haben und die eigenen Errungenschaften zu wenig gewürdigt wurden.

Die Würdigung der „Anderen“ ist weltweit ein Problem geworden und die Mauern der Abschottung nehmen eher zu denn ab.

Wir sollten mehr hinhören auf die Anliegen der Menschen, die fluchtartig ihr Land verlassen, weil unsere Konzerne der eigenen Volkswirtschaft den Boden entzogen haben und unsere exportierten Waffen ihr Leben bedrohen.

Die Diskussion um Aufnahmekontingente von einigen hundert Menschen wirkt lächerlich angesichts der Verzweiflung von Millionen Menschen, die nicht wissen, wie und wovon sie leben sollen.

Ohne globales Mitgefühl und daraus resultierende andere Verhaltensweisen werden wir diese wachsenden Probleme nicht in den Griff bekommen.

Und durch noch mehr Mauern und Stacheldraht erst recht nicht.