Johannes der Täufer

Heute denken wir an Johannes den Täufer, genau ein halbes Jahr vor dem nächsten Weihnachtsfest.

Johannes ist ein Wegbereiter, nicht nur für den Christus, sondern für die gesamte Menschheit.

Er ist uns im Geistigen ein gutes Stück voraus, was nicht schlecht ist, weil es dann eine Spur gibt, der wir folgen können.

Wie es für manche Menschen während und nach der Coronakrise nun weitergeht, ist völlig offen.

Für wen alles den Bach hinunter geflossen ist durch den Lockdown, der wird es nicht leicht haben, wieder ein „Ja“ zum Leben zu finden.

Soll er abtauchen oder wieder auftauchen aus dem Schlamassel?

Für den Christus war die Taufe der Wendepunkt seines Lebens, an dem er seinen Auftrag öffentlich gemacht hat.

Mit Hilfe von Johannes haben wir auf jeden Fall größere Chancen, falls wir mit unserer Existenz baden gegangen sind, wieder in einen Neuanfang hineinzufinden.

Bitten wir um seine Ideen, seine Impulse, sein Voranschreiten, dann haben wir einen starken Partner an unserer Seite.

 

Abschied

Es gibt Menschen, die tragen die Seele eines verstorbenen Angehörigen in ihrer Aura und fühlen sich dadurch begleitet und beschützt.

Ein solche Seele kostet den Menschen aber auch viel Kraft, weil sie in der Aura miternährt werden muss.

Deshalb ist es besser, sie geht ins Jenseits, wo sie sich weiterentwickeln kann und wenn sie es möchte, kann sie von dort aus trotzdem Hinterbliebene begleiten, aber aus einer kraftvollen Position heraus.

Trotzdem kommt es vor, dass der Mensch, der die Seele vorher in der Aura gespürt hat, sich nun verlassen fühlt und diese Begleitung vermisst.

Ähnlich wird es wohl den Jüngern gegangen sein, als Jesus sie erst als inkarniertes Wesen verlassen hat, dann als der Auferstandene doch wieder da war und an Himmelfahrt aber auch diese geistige Begleitung plötzlich verschwand.

Dass die Jünger und Freunde Jesu an Pfingsten doch wieder geistig beschenkt werden würden, konnten sie zunächst nicht ahnen, auch wenn es ihnen versprochen worden ist.

Von daher waren sie völlig verzweifelt und flehten händeringend darum, wie es denn nun weitergehen soll.

Für uns bedeutet das, in dieser Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten Bitten an den Himmel zu richten, damit der Heilige Geist an Pfingsten die Antworten des Himmels auf diese Bitten auch ausgießen kann.

Denn wo keine Fragen oder Bitten aufsteigen, werden auch keine Rückmeldungen herunterkommen.

Gerade in Zeiten, wo wir nicht so genau wissen, welchem „Berater“ wir nun Glauben schenken sollen und der Streit darüber heftig tobt, tut es gut, höhere Instanzen mit einzubeziehen.

Die Wissenschaft allein wird nicht reichen, um die Probleme der Gegenwart zu lösen und ein bisschen Inspiration mit übergeordneten Gedanken wird vielleicht manche Woge glätten, die uns gerade seekrank macht.

Visualisation

Nachdem es erst hieß, das neue Covid-19-Virus sei relativ stabil, deshalb könnte ein Impfstoff ihm wahrscheinlich den Garaus machen, kommt heute die Meldung, dass mutierte Varianten in Amerika entdeckt worden sind, die noch ansteckender seien, aber nicht tödlicher.

Unser militarisiertes Denken, das glaubt, gegen Viren kämpfen zu müssen wie in einem Krieg, hat nicht begriffen, dass Krieg keinen Frieden bringt, sondern nur Verlierer.

Wir werden die Ansteckung nicht verhindern können, denn unsere Welt ist voller Mikroorganismen und wir leben von und mit ihnen.

Statt ständig gegen die Natur zu kämpfen, sollten wir sie lieben, achten und ehren, uns mit ihr versöhnen und Frieden schließen.

Wir legen heute die Weichen für die Welt von morgen.

Was wir uns heute lebhaft bildlich vorstellen und wünschen, ist im Geistigen gegenwärtig und realisiert sich in der Zukunft.

Also widmen wir mehr unserer Zeit dem, wie wir künftig leben wollen und weniger den pessimistischen Bedenkenträgern, die nur die dunklen Wolken am Himmel, aber nicht die Sonne dahinter sehen.

Virenjagd

7,4 Milliarden Euro hat die Geberkonferenz gestern weltweit eingesammelt, um einen Impfstoff zu finden und herzustellen, den wir, – wie es die Erfahrung mit der Schweinegrippe 2010 gelehrt hat, – wahrscheinlich nie brauchen werden.

Denn beim Kampf gegen die Viren ist es wie mit dem Regen:

Wenn er aufgehört hat, brauchst du keinen Regenschirm mehr und bis der nächste Regen kommt, ist dein Schirm kaputt und du brauchst einen neuen.

Was ich vor mir sehe,  sind Schulen, Krankenhäuser, Brunnen, Bäume, Lebensmittel für arme Gebiete, die mit diesem Geld finanziert werden könnten, weil Viren sich bekanntlich da am meisten ausbreiten, wo katastrophale Zustände herrschen.

Und davon gibt es leider immer noch genug.

Deshalb brauchen wir eine Medizin und Landwirtschaft, die das Milieu in uns und um uns verändert, sodass wir und die Natur blühen, wachsen und gedeihen.

Angst und Enge

Zu Wilhelm Buschs Zeiten trieben noch Max und Moritz ihre Streiche und wir fanden sie lustig.

Heute schleichen zwei andere Gestalten durch unsere Gassen und die sind gar nicht lustig.

Sie heißen Angst und Enge.

Angst vor einem unberechenbaren Virus und vor dem Verlust der Existenz.

Eng wird es dadurch entweder im Geldbeutel oder in der Wohnung, weil wir Ausgangsbeschränkungen unterworfen sind und die öffentlichen „Aufbewahrungsanstalten“ geschlossen haben.

Wochenlang haben uns die akkumulierenden Zahlen der Infizierten und Toten erschreckt und jetzt sollen wir für unbestimmte Zeit mit Masken herumlaufen, deren Nutzen bei falschem Gebrauch sehr zweifelhaft ist.

Es wird höchste Zeit, dass wir die beiden Gesellen durchschauen und uns neue Freunde zulegen.

Wie wäre es mit freiem Mut und Gottes Frieden?

Beide helfen uns, die ängstliche Enge zu überwinden, sie stärken unser Immunsystem und machen uns wieder zu gesunden und lebensfrohen Menschen.

Leben retten!

Eindringlich hat uns Markus Söder ermahnt, dass wir alle Einschränkungen der vergangenen Wochen hinnehmen, um „Leben zu retten!“

Von der Wirtschaft um die Ecke bis zur Gesamtwirtschaft musste alles ruhen, damit, laut RKI,  hunderttausende Tote vermieden werden.

Nachdem wir uns nun alle mehr oder weniger das Bundesverdienstkreuz verdient haben und irgendwann die Gaststätten mitsamt der Wirtschaft wieder geöffnet werden, sollten wir dieser an sich guten Idee, „Leben zu retten“, noch ein bisschen treu bleiben.

Ich hätte z.B. nichts dagegen, wenn die Rüstungskonzerne so lange geschlossen würden, bis es keine Kriege mehr gibt und die Menschen das gewaltsame Töten verlernt haben.

Auch den Umgang mit Tieren sollten wir bedenken.

Neben den Fledermäusen, die Viren übertragen, gäbe es da unzählige männliche Küken zu retten, wobei das Schicksal ihrer weiblichen Artgenossen fast noch schlimmer ist, bis sie auf dem Spieß landen, von Schweinen, Lämmern und Kühen ganz zu schweigen.

Brauchen wir tatsächlich Glyphosat, um dann irgendwann die Bäume per Hand zu bestäuben, weil die Bienen ausgestorben sind?

Die Liste ist sehr viel länger und wir kennen sie alle sehr genau.

Aber was muss noch passieren, damit wir auch da unsere schützende Hand auflegen und „Leben retten“?

Die lachende Mutter

Im letzten Beitrag war davon die Rede, die Leere der Kirchen als Herausforderung anzunehmen und sie mit einer erweiterten Lehre wieder zu füllen.

Ein paar kleine Bausteine möchte ich gerne ab und zu in diesem Blog dazugeben.

Bei den Messen im Petersdom war zu sehen, wie Franziskus andächtig vor dem großen Marienbild neben dem Altar verweilte.

Im trinitarischen Gottesbild der Kirche hat Maria bisher aber noch keinen Platz eingenommen, auch wenn sie sehr verehrt wird.

Allerdings hat schon der Bischof von Chartres, Peter Cellensis, im 12. Jahrhundert formuliert, dass, falls eine Quaternität zulässig wäre, dann diese durch Maria vollendet würde.

C.G. Jung war es ebenfalls ein Anliegen, das Bild der Trinität durch die Himmlische Mutter zu ergänzen zu einer Himmlischen Familie.

Valentin Tomberg sah in dem Heiligen Geist ein weibliches Wesen, die Ruach und nannte sie die Himmlische Tochter, die Vater, Mutter und Sohn ergänzt.

Sie dem Jahr 2000 zeichnet sich ein immer deutlicheres Bild dieser Quaternität ab und bereichert das Christentum enorm.

Dass sich die Himmlische Mutter nach dem Leiden in der Passionszeit ihres Sohnes an Ostern über seine Auferstehung unendlich gefreut hat, ist leicht nachvollziehbar.

Von daher dürfen wir sie jetzt als die lachende Mutter Gottes erleben, was sie in dem ihr zugesprochenen Ave-Maria auch freudig zum Ausdruck bringt.

Die Lehre der Leere

Es ist schon ein eindrückliches Bild, den Papst fast alleine im Petersdom die Osternacht feiern zu sehen.

Auch alle anderen Kirchen blieben leer bis auf die Priester, die zelebrierten und ein paar Musikern.

Das ist eine große Chance, denn was leer ist, kann neu gefüllt werden.

Wem die Fülle genommen wird, der muss sich fragen: Warum?

Wir wussten, dass unser Erden-Fass randvoll war mit Belastungen aller Art.

Ist es nun übergelaufen und hat sich geleert, damit wir den Inhalt unseres Tuns neu bedenken und in anderen Dingen Erfüllung finden?

Als die Jünger am Ostermorgen das Grab Christi leer vorfanden, waren sie geschockt.

Die Gestalt, die sie kannten, war verschwunden.

Aber sie haben sie nach und nach wiederentdeckt in einer ganz neuen Form.

Er war nicht weg, im Gegenteil, sogar zum Greifen nah und doch nicht mehr derselbe wie vorher.

Die Lehre der Leere heißt, nicht wieder auf die alten Formen zurückzugreifen und das Fass erneut zum Überlaufen zu bringen, sondern nach neuen, lebendigen Formen des sozialen und religiösen Lebens, der Wirtschaft und Wissenschaft zu suchen.

Das wäre ein echter Fortschritt und kein Rückschritt in alte Gewohnheiten.

Wenn wir das begreifen, hat sich die Zeit der leeren Kirchen, Theater, Geschäfte, Straßen und Schulen gelohnt und einem Neuanfang den Weg bereitet.

Ausstrahlung

„Corona“ dürfte das Wort des Jahres werden. Aber was bedeutet es?

Das Corona-Virus hat seinen Namen von der Korona der Sonne bekommen, weil es mit seinen strahlenförmigen Spitzen die Wissenschaftler daran erinnert hat.

Corona weist also auf den Umraum hin, auf den Strahlenkranz, mit dem auch der Christus oft dargestellt wird.

Als Heiligenschein wird eine besondere Ausstrahlung um das Haupt herum wahrgenommen.

Bei Königen ist es die Krone, die sich auch von dem Wort Corona = Kranz ableitet, weil der König für seinen Umkreis, das Volk, da sein soll und es hoffentlich weisheitsvoll regiert.

Warum ist unsere Ausstrahlung so wichtig?

Weil sie unsere Umgebung mit Licht erfüllt, wie die unendlich heiße und energiegeladene Korona der Sonne.

Das Licht der Sonne, was unsere Welt erhellt, wird von ihrer Korona ausgestrahlt, nicht von dem dichteren und kühleren Sonnenball.

Wollen uns die Corona-Viren herausfordern, uns mehr auf das Wesentliche, das Lichtvolle, das Unvergängliche zu besinnen, das uns der Auferstandene an Ostern anschaulich vorlebt?

Ruft es die Menschen dazu auf, als „Krone der Schöpfung“ sich ihrer Verantwortung bewusster zu werden und auch entsprechend rücksichtsvoll zu handeln?

Wir sollten uns vor dieser Herausforderung nicht fürchten, sondern mehr daran arbeiten, dass wir die Weichen neu stellen, um strahlende Persönlichkeiten zu werden, die von der Erde geliebt werden.

Atemnot

Erinnern wir uns noch, dass im letzten Jahr die Wälder brannten und damit die Lunge der Erde?

Jetzt frisst sich das Feuer in die Lungen der Menschen und zum Schutz davor tragen viele Atemmasken.

Sie verbergen aber nicht unser wahres Gesicht, dass der Erde unzumutbare Belastungen aufgebürdet hat.

Diese Zeit des Innehaltens ist sehr kostbar, sie kostet immerhin viele Milliarden.

Die sollten wir nicht verplempern, sondern dazu nutzen, um weitreichende Konsequenzen aus dieser Atemnot zu ziehen.

Die Luft ist das einigende Band, das uns alle miteinander verbindet.

Luft heißt im Griechischen Pneuma und Pneuma heißt Geist.

Neben den Stimmen der Virologen dürfen wir ab und zu gerne auch einmal auf den Geist hören, was der uns sagen will.